-----BEGIN PGP SIGNED MESSAGE----- Hash: SHA1 Am Mon, 10 Jun 2024 09:28:26 +0200 schrieb Jörn Heissler via Hamburg <[email protected]>:
Moin Jörn, hallo Hamburg-Mappende > Im *Prinzip* habe ich nichts dagegen, dass Fußwege mit separaten Linien > gemappt werden. Aber es muss schon richtig gemacht werden. Ein > Hauptproblem ist, dass hierdurch oftmals das Routing kaputtgeht, so auch > bei dem, was du hier getan hast. > > Siehe z. B.: > https://www.openstreetmap.org/directions?engine=graphhopper_foot&route=53.57363%2C9.97178%3B53.57341%2C9.97305 > > Die kürzeste (meistens korrekte!) Route führt jedoch über die > Fahrbahn, mit etwas Glück auch für Rollis. Mit deiner Änderung hast > du also eine Verschlimmbesserung erreicht. Hm. Das finde ich in diesem Fall aber nicht. Beim anzeigen von Routings sollte schon der "offizielle" Weg angezeigt werden, also über an Kreuzungen befindlichen Ampel, Fußgängerüberwegen und dergleichen, also so, wie es in deinem Beispiel offenkundig auch gemacht wird. Ob ich dann als Fußgänger von diesem offiziell "vorgesehenen" Routing abweiche und als Fußgänger dann einfach quer über eine Fahrbahn gehe, obwohl 200m links die Straße runter eine Ampel und 300m weiter rechts ein offizieller Fußgängerweg ist, um eine Abkürzung zu nehmen ist dann ja meine Sache. Aber meiner Auffassung nach sollte es nicht die von einer Routing-App vorgeschlagen werden, einfach da quer die Straße zu überqueren, nur weil der Weg ein wenig kürzer ist - es aber eben dort an vorgesehenen Fußgänger-Überquerungen der Straße mangelt, denn das würde zur falschen Annahme führen, dass dort die vorgesehene Stelle ist, wo man als Fußgänger die Straße gefahrlos bzw. offiziell queren sollte. Das ist aber eben nicht der Fall, sondern man sollte die Fußgängerampel an der Ecke Schlankreye / Bogenstraße zum überqueren nutzen. Wie gesagt, in der Praxis mag das anders sein, aber in der Praxis fahre ich auch im PKW nicht immer so, wie mir das Navi sagt, dass ich fahren soll. Routingapps sollten beim Routing aber immer das vorschlagen, was "vorgesehen" ist und nicht, was "individuell entschieden" werden muss. Und als fußkranke Person, die mit 2 bis 3 km/h mit Gehstöcken unterwegs ist möchte ich bitte so geroutet werden, das ich zum einen weiß, wie weit die zurück zu legende Strecke ist, und zum anderen möchte ich nicht Strecken angezeigt bekommen, die ich gefühlt dann zum überqueren einer Straße joggend im "Frogger"- Stil zwischen fahrenden Autos zurücklegen muss. Wenn das einige dann dennoch tun, um den "Umweg" über die Ampel zu sparen, sollen sie das tun - aber das sollte niemals der anzunehmende Default beim Fußgängerrouting sein. Grüße Stefan - -- https://www.kiezkicker.de https://www.stefan-rosskopf.de Nutzt Ipernity; Twitter; WikiPedia; Werdet Freifunker! Mappt auf Openstreetmap! -----BEGIN PGP SIGNATURE----- iF0EARECAB0WIQQfg9OfLW/6LvuHiDMauIi8yjmkQwUCZmgo4gAKCRAauIi8yjmk QxqxAJ9T2yXdwz1+MKVFgGKlbZiF6oN+AwCcCweuSeCZDTHPEGEj8yJKLEFekGI= =bruk -----END PGP SIGNATURE----- _______________________________________________ Hamburg mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.de/mailman/listinfo/hamburg
