Vielen Dank, Holger,
das bestätigt meine Auffassung, dass ich im Verwaltungsnetz nichts verloren habe. Die von Dir genannten Gründe hatte ich auch schon im Kopf, jedoch vergessen zu erwähnen.
Bitte entschuldige die erneute Nachfrage:
Wäre es daher deiner (nicht-Juristen :-) ) Meinung nach in Ordnung, wenn das Netz via Subnetting/VLAN getrennt wäre, auf einem Host (mit vielen Netzwerkkarten) jedoch virtualisiert sowohl die linuxmuster.net-Server als auch der Verwaltungsserver wäre, ich als Lehrer/Netzwerkbetreuer jedoch keinen Zugang (Passwort) zum virtualisierten Verwaltungsserver hätte? Oder würdest Du das eher kritisch sehen, da ich ja Zugang zum Host (und seinem Dateisystem) habe?
Viele Grüße,
Simon



Am 23.05.2015 um 09:35 schrieb Holger Baumhof:
Hallo Simon,

Ganz entscheidend ist für mich:
Nicht ICH will hier sparen, sondern ich soll bei der Ausschreibung
helfen, und das ist eine Lösung, die diskutiert wird und evtl. "von
oben" vorgegeben wird. Daher bin ich auch sehr dankbar für die vielen
Rückmeldungen. Ich sehe die Zusammenlegung auch kritisch. Zum einen ist
da natürlich der Sicherheitsaspekt. Zum anderen sehe ich auch eine
Übertragung von zusätzlicher Arbeit auf die Netzwerkbetreuer... Vor
allem aber würde das bedeuten, dass wir Netzwerkbetreuer Zugriff und
Verantwortung für Teile des Verwaltungsnetzes haben, und ich bin absolut
gar nicht ausgebildet in den rechtlichen Aspekten, die es bei einem
Verwaltungsnetz zu beachten gibt.
Danke in die Runde für die Meinungen und Beispiele aus HH und HB.
Kann jemand mehr zur (rechtlichen) Situation in BW sagen?
ich bin aus BW, aber kein Jurist, also gibt es nur meine Einschätzung.

Wenn du Lehrer an der Schule bist, ist die Antwort sehr einfach: du hast
im Verwaltungsnetz nichts zu schaffen: keine Serveradministration und
keine Hilfen bei den Clients.
Das sage ich so nicht, weil ich mir und dir und uns allen Arbeit
ersparen will oder weil ich meine die GEmeinde hat das gefälligst zu
bezahlen sondern weil es im Verwaltungsnetz Informationen gibt, die dich
schlicht nichts an gehen und zu hochpeinlichen Situationen führen können.
Ich zähle mal ein paar wenige auf:
- Beurteilungen deiner Kollegen
- deine eigene Beurteilung
- Informationen zu Fehlzeiten und Krankheiten deiner Kollegen
...

Gerade die Beurteilungen sind Immens brisant, da sie möglicherweise
"unrein" sind: also der Schulleiter noch dran schreibt. Und dabei
vielleicht Dinge aufschreibt, die er noch überdenken will, aber auch
nicht vergessen will. Am Ende steht sowas dann gar nicht in der Beurteilung.

Das kann wirklich unangenehm werden, deswegen empfehle ich: mach besser
gar nichts im Verwaltungsnetz, es sei den du und dein Schulleiter wissen
was ihr tut und ihr beide wollt das wirklich.

Zu der Trennung der Server: für mich ist das Geschmackssache.
Ich habe tatsächlich zwei Server in der Schule: einen für die Verwaltung
einen für das pädagogische Netz.
Beide sind virtualisiert.

Das pädagogische Netz ist mittels subnetting segmentiert.
Die Netze sind aber (noch) physikalisch getrennt. Es gibt schon ein
Lehrernetz, dieses hat aber noch keinen Zugang zu Resourcen der Verwaltung.

Viele Grüße

Holger





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Simon Schulig
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