Hallo Thomas,

das mit der Benutzerzufriedenheit bei Dataport ist so eine Sache ...
"Normale" Verwaltungsbenutzer maulen (in der Vergangenheit zu Recht)
über die Performance und über die Komplexität der Verzeichnisstruktur,
"Poweruser" natürlich über die Restriktionen.
Mit meiner geringen Erfahrung als Personalrat mit diesem System kann ich
die Kritikpunkte nachvollziehen, halte das System jedoch - an den an es
gestellten Anforderungen gemessen - inzwischen für ausgereift.

Die Kosten spielen - wie so oft in der Verwaltung, wenn es politische
Hintergründe gibt - eine untergeordnete Rolle. Schade, dass dies  beim
Schulnetzwerk selten so ist ;-)
Für WLAN mit "Bring Your Own Device" gibt es sogar bereits ein
Pilotprojekt mit einem zentralen Benutzermanagement. http://www.schulbyod.de

Klar ist so etwas in einem Stadtstadt, wo das Kultusministerium
gleichzeitig der Schulträger und der IT-Dienstleister das ehemalige
Landesamt für Datentechnik ist, leichter zu realiseren, als in einem
Flächenland.

Gruß Jürgen

Am 24.05.2015 um 13:04 schrieb Thomas Schröder:
> Hallo Jürgen,
>
> Am 24.05.2015 um 12:52 schrieb Juergen Engeland:
>> in einem Bundesland oder einer Kommune, in dem oder der die Behörde Dir
>> als (pädagogischem) Medienverantwortlichen die Verantwortung für das
>> Verwaltungsnetzwerk aufdrückt, hast Du Recht.
> Es ist aber noch einmal ein Unterschied, wer "die Verantwortung hat" und
> wer (im Alltag) den Server betreut bzw. (im Notfall) die Betreuung
> übernehmen könnte. Aber da bin ich durch die SItuation vor Ort geprägt.
> Verantwortung würde ich weder übernehmen, noch mir aufdrücken lassen.
>
>> Ich bin ganz froh, dass sich in HH Dataport mit deren rigidem
>> Datenschutzkonzept um die Verwaltung kümmert. Ist ja deren Markenzeichen ;-)
> Wenn das funktioniert, die Verwaltungsnutzer zufrieden sind und es
> bezahlbar ist - perfekt!
>
>>> Auf Benutzerebene ist das ganze im Arbeitsalltag natürlich strikt zu
>>> trennen. Aber auf Admin-Ebene muss man eben genau schauen, wie da die
>>> Zugriff (ungleich "Betreuung") gegeben ist und wer wem wieweit vertraut
>>> (auch ungleich "Betreuung"). Wenn ich Zugang zum Serverraum habe, in dem
>>> beide getrennten Server stehen... dann ist es doch völlig egal, ob ich
>>> Zugriff auf den Virtualisierungshost habe oder nicht.
>> Für den Datenschutz: ja.
>> Für die Datensicherheit: nein.
> Bei uns fehlt halt so eine Alternative. Eine Terminalserver-Lösung, löst
> das Problem 2er Server natürlich grundsätzlich in Luft auf. Hoffen wir,
> dass eine solide Transportverschlüsselung besteht und ich mir nicht von
> einem gemeinsamen Switch/Router oder eine irgendwo angepinnte
> Passwortliste doch Zugang verschaffen könnte ;-) Für Datensicherheit ist
> es natürlich trotzdem eine ganz andere Hausnummer als alles, was man
> hausintern realisieren könnte. Wie praktikabel das allerdings in einem
> Flächenland wäre (wo steht der Server, wer kommt wann, wenn etwas nicht
> geht, etc.)...
>
>
>>> Was schon eher passt: ich kann mit meinem Wissen auch das
>>> Verwaltungsnetz deutlich sicherer machen, als es vor meiner Zeit je
>>> gewesen ist...
>> Bezahlt die Behörde Dir das? ;-)
> Nein. Das ist ein Geschenk von mir - im Namen von linuxmuster.net :-)
> Meine altruistische Ader... Du hast mich erwischt! ;)
>
> Viele Grüße,
> Thomas
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