Hallo, Simon,

Du meintest am 23.05.15:

> Wäre es daher deiner (nicht-Juristen :-) ) Meinung nach in Ordnung,
> wenn das Netz via Subnetting/VLAN getrennt wäre, auf einem Host (mit
> vielen Netzwerkkarten) jedoch virtualisiert sowohl die
> linuxmuster.net-Server als auch der Verwaltungsserver wäre,

Wer betreut diesen Superduper-Rechner?
Wer haftet, wenn da (datentechnisch) etwas schief geht?

> ich als Lehrer/Netzwerkbetreuer jedoch keinen Zugang (Passwort) zum
> virtualisierten Verwaltungsserver hätte?

Dann müsste irgendwer anders diesen Superduper-Rechner verwalten -  
Welche (Rest-)Aufgaben bleiben dann für Dich als Betreuer des  
pädagogischen Netzes?

> Oder würdest Du das eher kritisch sehen, da ich ja Zugang zum Host
> (und seinem Dateisystem) habe?

Rechne einfach damit, dass irgendein gelabgweilter Schüler Dein Passwort  
als Betreuer des päd. Netzes knackt - Du wärest nicht der Erste, dem das  
passiert ist. Anschliessend hat er alle Zeit der Welt, auch ins  
Verwaltungsnetz einzudringen.

Eindringen ins päd. Netz ist meistens nur lästig, aber datenrechtlich  
nicht unbedingt kritisch. Eindringen ins Verwaltungsnetz (in dem auch  
personenbezogene Daten liegen, auch beispielsweise der Schriftwechsel  
des Schulleiters mit der vorgesetzten Dienststelle) ist datenrechtlich  
kritisch.

Die Stadt Braunschweig beispielsweise (250.000 Einwohner, etwa 80  
Schulen) achtet pingelig darauf, dass Verwaltungsnetz und päd. Netz  
voneinander getrennt sind.

Viele Gruesse!
Helmut

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