Hallo Yannik,

der von mir oben spezifizierte Server erfüllt die Anforderungen. Den
Rad-Controler habe ich als Option gesehen. Bei kleineren Schulen verwende
ich schon aus Kostengründen keinen Hardware-Raid-Controler. Fallen viele
Daten an - große Schulen, viele Computer -, dann wird ein Controler - wie
von Dir empfohlen - verbaut. Dabei verwende ich - zur Steigerung der
Geschwindigkeit - den Schreibcache mit entsprechendem Schutzmodul (bei Dir
wohl BBU genannt).

Das Hardware-Raid verteuert den Server in der Größenordnung 600 - 800 Euro.

Gruß

Alois

Am 24. Mai 2015 um 15:41 schrieb Yannik Sembritzki <[email protected]>:

> Moin,
>
> um jetzt mal etwas mehr inhaltlich auf die Frage von Simon einzugehen:
>
> Einen Server ohne die folgenden Merkmale würde ich persönlich nicht
> anschaffen:
>  - Mainboard muss für die Fernwartung IPMI (oder vergleichbares) bieten
>  - Für Virtualisierung min. 16GB Ram, eher mehr
>  - CPU muss VT-x und VT-d unterstützen
>  - Redundantes Netzteil
>  - HDDs sollten extern zugänglich sein (Hot-Plug Trays)
>  - Hardware Raid-Controller, z.B. LSI 9266-8i oder LSI 9271-8i mit BBU
>
> LG Yannik
>
> Am 24.05.2015 um 13:53 schrieb Juergen Engeland:
> > Hallo Thomas,
> >
> > das mit der Benutzerzufriedenheit bei Dataport ist so eine Sache ...
> > "Normale" Verwaltungsbenutzer maulen (in der Vergangenheit zu Recht)
> > über die Performance und über die Komplexität der Verzeichnisstruktur,
> > "Poweruser" natürlich über die Restriktionen.
> > Mit meiner geringen Erfahrung als Personalrat mit diesem System kann ich
> > die Kritikpunkte nachvollziehen, halte das System jedoch - an den an es
> > gestellten Anforderungen gemessen - inzwischen für ausgereift.
> >
> > Die Kosten spielen - wie so oft in der Verwaltung, wenn es politische
> > Hintergründe gibt - eine untergeordnete Rolle. Schade, dass dies  beim
> > Schulnetzwerk selten so ist ;-)
> > Für WLAN mit "Bring Your Own Device" gibt es sogar bereits ein
> > Pilotprojekt mit einem zentralen Benutzermanagement.
> http://www.schulbyod.de
> >
> > Klar ist so etwas in einem Stadtstadt, wo das Kultusministerium
> > gleichzeitig der Schulträger und der IT-Dienstleister das ehemalige
> > Landesamt für Datentechnik ist, leichter zu realiseren, als in einem
> > Flächenland.
> >
> > Gruß Jürgen
> >
> > Am 24.05.2015 um 13:04 schrieb Thomas Schröder:
> >> Hallo Jürgen,
> >>
> >> Am 24.05.2015 um 12:52 schrieb Juergen Engeland:
> >>> in einem Bundesland oder einer Kommune, in dem oder der die Behörde Dir
> >>> als (pädagogischem) Medienverantwortlichen die Verantwortung für das
> >>> Verwaltungsnetzwerk aufdrückt, hast Du Recht.
> >> Es ist aber noch einmal ein Unterschied, wer "die Verantwortung hat" und
> >> wer (im Alltag) den Server betreut bzw. (im Notfall) die Betreuung
> >> übernehmen könnte. Aber da bin ich durch die SItuation vor Ort geprägt.
> >> Verantwortung würde ich weder übernehmen, noch mir aufdrücken lassen.
> >>
> >>> Ich bin ganz froh, dass sich in HH Dataport mit deren rigidem
> >>> Datenschutzkonzept um die Verwaltung kümmert. Ist ja deren
> Markenzeichen ;-)
> >> Wenn das funktioniert, die Verwaltungsnutzer zufrieden sind und es
> >> bezahlbar ist - perfekt!
> >>
> >>>> Auf Benutzerebene ist das ganze im Arbeitsalltag natürlich strikt zu
> >>>> trennen. Aber auf Admin-Ebene muss man eben genau schauen, wie da die
> >>>> Zugriff (ungleich "Betreuung") gegeben ist und wer wem wieweit
> vertraut
> >>>> (auch ungleich "Betreuung"). Wenn ich Zugang zum Serverraum habe, in
> dem
> >>>> beide getrennten Server stehen... dann ist es doch völlig egal, ob ich
> >>>> Zugriff auf den Virtualisierungshost habe oder nicht.
> >>> Für den Datenschutz: ja.
> >>> Für die Datensicherheit: nein.
> >> Bei uns fehlt halt so eine Alternative. Eine Terminalserver-Lösung, löst
> >> das Problem 2er Server natürlich grundsätzlich in Luft auf. Hoffen wir,
> >> dass eine solide Transportverschlüsselung besteht und ich mir nicht von
> >> einem gemeinsamen Switch/Router oder eine irgendwo angepinnte
> >> Passwortliste doch Zugang verschaffen könnte ;-) Für Datensicherheit ist
> >> es natürlich trotzdem eine ganz andere Hausnummer als alles, was man
> >> hausintern realisieren könnte. Wie praktikabel das allerdings in einem
> >> Flächenland wäre (wo steht der Server, wer kommt wann, wenn etwas nicht
> >> geht, etc.)...
> >>
> >>
> >>>> Was schon eher passt: ich kann mit meinem Wissen auch das
> >>>> Verwaltungsnetz deutlich sicherer machen, als es vor meiner Zeit je
> >>>> gewesen ist...
> >>> Bezahlt die Behörde Dir das? ;-)
> >> Nein. Das ist ein Geschenk von mir - im Namen von linuxmuster.net :-)
> >> Meine altruistische Ader... Du hast mich erwischt! ;)
> >>
> >> Viele Grüße,
> >> Thomas
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