Moin Alois,

geschenkt gibt es nichts, mit 600€ (inklusive Ust!) sollte man in der
Regel jedoch hinkommen, sogar schon inklusive BBU.
Mir persönlich ist die Abstraktion durch das Hardware-Raid abgesehen von
der Performance auch daher sehr lieb, da das RAID dann unabhängig vom
Virtualisierungs-Hostsystem ist. Richtig ist dein Kommentar, dass man
den Schreibcache nur mit entsprechendem Schutz (BBU=Battery Backup Unit)
verwenden sollte.

LG Yannik

Am 25.05.2015 um 01:54 schrieb Alois Raunheimer:
> Hallo Yannik,
>
> der von mir oben spezifizierte Server erfüllt die Anforderungen. Den
> Rad-Controler habe ich als Option gesehen. Bei kleineren Schulen
> verwende ich schon aus Kostengründen keinen Hardware-Raid-Controler.
> Fallen viele Daten an - große Schulen, viele Computer -, dann wird ein
> Controler - wie von Dir empfohlen - verbaut. Dabei verwende ich - zur
> Steigerung der Geschwindigkeit - den Schreibcache mit entsprechendem
> Schutzmodul (bei Dir wohl BBU genannt).
>
> Das Hardware-Raid verteuert den Server in der Größenordnung 600 - 800
> Euro.
>
> Gruß
>
> Alois
>
> Am 24. Mai 2015 um 15:41 schrieb Yannik Sembritzki
> <[email protected] <mailto:[email protected]>>:
>
>     Moin,
>
>     um jetzt mal etwas mehr inhaltlich auf die Frage von Simon einzugehen:
>
>     Einen Server ohne die folgenden Merkmale würde ich persönlich nicht
>     anschaffen:
>      - Mainboard muss für die Fernwartung IPMI (oder vergleichbares)
>     bieten
>      - Für Virtualisierung min. 16GB Ram, eher mehr
>      - CPU muss VT-x und VT-d unterstützen
>      - Redundantes Netzteil
>      - HDDs sollten extern zugänglich sein (Hot-Plug Trays)
>      - Hardware Raid-Controller, z.B. LSI 9266-8i oder LSI 9271-8i mit BBU
>
>     LG Yannik
>
>     Am 24.05.2015 um 13:53 schrieb Juergen Engeland:
>     > Hallo Thomas,
>     >
>     > das mit der Benutzerzufriedenheit bei Dataport ist so eine Sache ...
>     > "Normale" Verwaltungsbenutzer maulen (in der Vergangenheit zu Recht)
>     > über die Performance und über die Komplexität der
>     Verzeichnisstruktur,
>     > "Poweruser" natürlich über die Restriktionen.
>     > Mit meiner geringen Erfahrung als Personalrat mit diesem System
>     kann ich
>     > die Kritikpunkte nachvollziehen, halte das System jedoch - an
>     den an es
>     > gestellten Anforderungen gemessen - inzwischen für ausgereift.
>     >
>     > Die Kosten spielen - wie so oft in der Verwaltung, wenn es
>     politische
>     > Hintergründe gibt - eine untergeordnete Rolle. Schade, dass
>     dies  beim
>     > Schulnetzwerk selten so ist ;-)
>     > Für WLAN mit "Bring Your Own Device" gibt es sogar bereits ein
>     > Pilotprojekt mit einem zentralen Benutzermanagement.
>     http://www.schulbyod.de
>     >
>     > Klar ist so etwas in einem Stadtstadt, wo das Kultusministerium
>     > gleichzeitig der Schulträger und der IT-Dienstleister das ehemalige
>     > Landesamt für Datentechnik ist, leichter zu realiseren, als in einem
>     > Flächenland.
>     >
>     > Gruß Jürgen
>     >
>     > Am 24.05.2015 um 13:04 schrieb Thomas Schröder:
>     >> Hallo Jürgen,
>     >>
>     >> Am 24.05.2015 um 12:52 schrieb Juergen Engeland:
>     >>> in einem Bundesland oder einer Kommune, in dem oder der die
>     Behörde Dir
>     >>> als (pädagogischem) Medienverantwortlichen die Verantwortung
>     für das
>     >>> Verwaltungsnetzwerk aufdrückt, hast Du Recht.
>     >> Es ist aber noch einmal ein Unterschied, wer "die Verantwortung
>     hat" und
>     >> wer (im Alltag) den Server betreut bzw. (im Notfall) die Betreuung
>     >> übernehmen könnte. Aber da bin ich durch die SItuation vor Ort
>     geprägt.
>     >> Verantwortung würde ich weder übernehmen, noch mir aufdrücken
>     lassen.
>     >>
>     >>> Ich bin ganz froh, dass sich in HH Dataport mit deren rigidem
>     >>> Datenschutzkonzept um die Verwaltung kümmert. Ist ja deren
>     Markenzeichen ;-)
>     >> Wenn das funktioniert, die Verwaltungsnutzer zufrieden sind und es
>     >> bezahlbar ist - perfekt!
>     >>
>     >>>> Auf Benutzerebene ist das ganze im Arbeitsalltag natürlich
>     strikt zu
>     >>>> trennen. Aber auf Admin-Ebene muss man eben genau schauen,
>     wie da die
>     >>>> Zugriff (ungleich "Betreuung") gegeben ist und wer wem
>     wieweit vertraut
>     >>>> (auch ungleich "Betreuung"). Wenn ich Zugang zum Serverraum
>     habe, in dem
>     >>>> beide getrennten Server stehen... dann ist es doch völlig
>     egal, ob ich
>     >>>> Zugriff auf den Virtualisierungshost habe oder nicht.
>     >>> Für den Datenschutz: ja.
>     >>> Für die Datensicherheit: nein.
>     >> Bei uns fehlt halt so eine Alternative. Eine
>     Terminalserver-Lösung, löst
>     >> das Problem 2er Server natürlich grundsätzlich in Luft auf.
>     Hoffen wir,
>     >> dass eine solide Transportverschlüsselung besteht und ich mir
>     nicht von
>     >> einem gemeinsamen Switch/Router oder eine irgendwo angepinnte
>     >> Passwortliste doch Zugang verschaffen könnte ;-) Für
>     Datensicherheit ist
>     >> es natürlich trotzdem eine ganz andere Hausnummer als alles,
>     was man
>     >> hausintern realisieren könnte. Wie praktikabel das allerdings
>     in einem
>     >> Flächenland wäre (wo steht der Server, wer kommt wann, wenn
>     etwas nicht
>     >> geht, etc.)...
>     >>
>     >>
>     >>>> Was schon eher passt: ich kann mit meinem Wissen auch das
>     >>>> Verwaltungsnetz deutlich sicherer machen, als es vor meiner
>     Zeit je
>     >>>> gewesen ist...
>     >>> Bezahlt die Behörde Dir das? ;-)
>     >> Nein. Das ist ein Geschenk von mir - im Namen von
>     linuxmuster.net <http://linuxmuster.net> :-)
>     >> Meine altruistische Ader... Du hast mich erwischt! ;)
>     >>
>     >> Viele Grüße,
>     >> Thomas
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