Hallo, Frank,

Du meintest am 25.05.15:

> Ich habe vor 8 Wochen mal testhalber Freifunk [1] ausgerollt. Klappt
> bisher prima, ist natürlich offen im wörtlichen Sinne ;) Anreiz war
> auch, dass bei uns ein ganzer Gebäudeflügel keine Kabel hat, und den
> konnte ich jetzt schön vermeshen.

> Ich musste mich auch erst an den Gedanken gewöhnen, gar keine
> Kontrolle mehr zu haben.
> Letztlich haben mir viele Gespräche mit Schülern aber gezeigt, dass
> Sie, wenn Sie geblockte Seiten sehen wollen einfach Wifi ausmachen
> und via Mobilfunk da hin surfen wo sie wollen - gerne auch mit
> Hotspots für Mitschüler, die weniger Volumen haben.

So isses - ist (um-)gewöhnungsbedürftig.
Und ändert die Aufgaben und Verantwortlichkeiten mal wieder ein wenig.

a) wenn die Schüler per UMTS o.ä. "ins Netz" gehen, dann ist das nicht  
mehr der Verantwortungsbereich des Netzbetreuers und/oder des  
beaufsichtigenden Lehrers,

b) während des Unterrichts (insbesondere bei Klausuren) muss der (auch  
zur Aufsicht verpflichtete) Lehrer auch einkalkulieren, dass einzelne  
Schüler sich mit anderen Sachen als dem Unterrichtsstoff beschäftigen.  
Ok - ich habe damals unterm Tisch Krimis o.ä. gelesen ... (und meine  
Frau hat "Käsekästchen" gespielt). So etwas wie "ich schalte jetzt das  
Internet aus" geht schon seit einigen Jahren nicht mehr.


Viele Gruesse!
Helmut

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