hi Sari und noch-interessierte - wer seit dem start von netznetznet die diskussionen auf dieser liste verfolgt hat, sich beteiligt hat usw., der weiss, dass die heterogenitaet des betreffenden - nennen wir es einmal so - kulturellen sektors im hinblick auf subventionierung eine fuelle von problemen darstellt.
die superloesung fuer alle, naemlich geld fuer alle, haette mit einer art grundeinkommensdebatte vorangetrieben werden koennen. aber kein gesellschaftsmitglied kann fuer sich privilegien in anspruch nehmen, die anderen nicht zugestanden werden. bleiben also weiterhin die herkoemmlichen optionen fuer subventionsvergaben. wenn die ma7 zu ihrer aufgabe zurueckgefunden hat, naemlich die subventionsvergabe zu administrieren - anstatt parteipolitk machen zu wollen (Mailath-Pokorny haette gerne "das netznet-experiment" zu einem parteipolitischen hit gemacht; milde fuer die naive politiker) - und klar und deutlich sagt, WAS sie subventionieren will, dann eruebrigen sich doch weitere diskussionen. beispiel: wenn die ma7 den vermittlern von theorie im hinblick netz/medienkultur (freilich alles untaugliche bezeichnungen) die moeglichkeit fuer subventionen anbietet, dann werden sie dort fuendig werden. aber fuer solche leute gibts es doch dahingehende moeglichkeiten im bereich des wissenschaftsressorts. versteht ihr, wie absurd das hier alles weiterlaeuft. und die leute von FAS.research wissen das mit sicherheit auch. beispiel > > die jeweilige zuordnung zu > > bestimmten sozialen funktionsbereichen aber eine andere und du Sari antwortest darauf > bleibt den befragten ueberlassen. aber die meisten davon, koennen das gar nicht, weil sie wenig oder gar nichzs ueber die unterschiedlichen wertpraeferenzen wissen. die zuordnung waere eine sache der wissenschaft - also FAS.research. die wird sich aber hueten, so eine dummheit zu machen. niemand kann von irgendwem irgendwo zugeteilt werden. wer etwas ist oder wo sein will - das wird in den jeweiligen offentlichkeiten entschieden. und so schwierig etwas auch sein mag, zahllose beispiele zeigen wie es geht. wer bspw. kein interesse an kunst-oeffentlichkeiten hat (und die sind bspw. eben nicht auf den wiener bezirksfesten zu finden), der/die wird wohl nie in die lage kommen, auf der documenta seine arbeiten praesentieren zu koennen. aber man kann bspw. als parteifunktionaer/in in der verkleidung (oder mit der fruchtlosen anstrengung) eines kuenstlers oder sonstwas zumindest fuer ein paar jahre ganz gut leben. wie es bspw. auch Matthias Leihs (siehe sein mail) aufgefallen ist - netznetz.net eben. und sehr sehr vielen anderen, die sich laengst von dieser mogelpackung (der ersten stunde) verabschiedet haben. cheers, fer itat von Charlotte Zott <[email protected]>: > hi fer & leserinnen, > > danke fuer deine ausfuehrliche stellungnahme; > ich vermute FAS.research wird im archiv der liste lesen, daher wird > sie sicher gehoert. auch ich werde heute abend noch einmal auf deinen > konstruktiven input hinweisen. > > On May 19, 2009, at 7:49 AM, [email protected] wrote: > > > hi Sari und ... > > > >> FAS.research bittet um hilfe bezueglich dieser liste: > >> * wurde eine nennung vergessen? > >> * durch welche nennung kann ergaenzt werden? > >> * sind nennungen unbrauchbar? > > > > Beispielsweise: > > > > In allen angefuehrten kategorien gibt es personen, die etwas > > visualisieren. Da > > sogenannte bildgebende medien in de facto sowohl allen > > wissenschaftlichen > > disziplinen als auch anderen sozialen bereichen laengst zum alltag > > gehoeren, > > kann in einer ernsthaft verstandenen analyse mit wissenschaftlichen > > anspruch > > nicht von einer eigenen kategorie Visualisten/innen die rede sein. > > mit dem begriff 'visualistinnen' und dem hinweis, dass heute zutage > quasi jede bueroangestellte in gewisser weise visualisiert, hast du > einen nagel auf den kopf getroffen. so entnehme ich deinem kommentar, > dass du fuer eine streichung des begriffs aus der kategorienliste bist > oder die handlungsanweisung: 'ist von allen > anzukreuzen' (mehrfachnennungen werden moeglich sein) gibst. > > > > > Visualisten/innen ist die selbstbezeichnung einer in Wien ansaessigen > > gruppierung, die sich in die kategorien VJs einerseits und bildende > > kuenstler/innen andererseits unterscheiden laesst. Die > > unterscheidung kann nur > > im hinblick auf den zweck des mittels also der projektion > > getroffen werden. > > selbstverstaendlich kann ein und die selbe person in beiden > > bereichen taetig > > sein. > > * VJ > * bildende kuenstlerin > vielleicht auch gleich: > * angewandte kuenstlerin (was meint ihr dazu?) > koennen rel. sicher in die liste aufgenommen werden. > > > > > Das aufstellen von kategorien ist eine sache, > ja, das ist so eine sache ... . . .. ... > > > die jeweilige zuordnung zu > > bestimmten sozialen funktionsbereichen aber eine andere > bleibt den befragten ueberlassen. > > > > > Bleibt noch die frage offen: verfuegt FAS.research ueber das noetige > > mass an > > autonomie und unabhaengigkeit von der partei, um so etwas leisten zu > > koennen? > hmm persoenlich beobachte ich FAS.research schon seit einigen jahren > aus der ferne und versuche nun, aus der naehe u.A. der antwort zu > deiner frage auf die schliche zu kommen. .. .. ..... . .. .. .. > vielleicht hast du ja heute um 18:00 zeit & lust im prueckel vorbei zu > schauen, um dir selbst ein bild zu verschaffen. > > > > > cheers, > > fer > > ahoi > sari _______________________________________________ netznetz.net mailing list [email protected] http://listen.esel.at/mailman/listinfo/liste
