On Friday 30 October 2009 14:34:26 Konrad Rosenbaum wrote:
> On Friday 30 October 2009 11:11:21 Grimnin Fridyson wrote:
> > Ich finde es auch besser wenn Muttersprachler sich untereinander in ihrer
> > Muttersprache unterhalten (Vorteil wenns die gleiche Muttersprache ist)
> 
> Gegenbeispiel: ein müder Sachse (ich) und ein müder Wiener wollen sich in
>  der Straßenbahn unterhalten. Beide Muttersprachler in Deutsch. Wir haben
>  irgendwann auf Englisch geschaltet, weil wir uns sonst nicht verstanden
>  hätten...
> 
> 
> 
>       Konrad
> 
Mein Großvater erzählte mir (u.a.) vom Ende des ersten Weltkrieges, daß sich 
deutsche Soldaten auf Französich verständigten.

(Ich habe das bis vor kurzem nicht geglaubt, denke aber jetzt, daß es stimmt.)

Am Anfang dienten sächische Soldaten in sächischen Regimentern, später kam das 
gewaltig durcheinander. Versuche Dir vorzustellen, was in einer Zeit ohne 
Radio und Fernsehen passierte, wenn ein "Platter" und Bayer zusammenkamen.

Der gringe gemeinsame Wortschatz war in dem Fall nützlich. Eben wie in Deinem 
Beispiel auch.

Bernhard

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