Hallo Jörg,
danke für die hilfreichen Anmerkungen. Ich habe dementsprechend
einige Modifikationen im Wiki vorgenommen.
Jörg Schmidt schrieb:
Ich fänds besser wenn das Anschreiben, wie üblich, von offizieller
Stelle kommt - praktisch also von Florian (verschickt und) unterzeichnet
wird - ausdrücklich meine ich nicht das da nicht Stefan Weigel stehen
soll, sondern das da auch Stefan Weigel stehen kann
Ob mein Name erscheint oder nicht, ist mir persönlich absolut
unwichtig. Wenn *ich* es versende, dann kann ich die Arbeit machen
und es wird kein anderer damit belastet. Das ist der Grund, warum
ich das so anbiete. Ich hätte auch überhaupt nichts dagegen, wenn
das Mail von jemand anderem verschickt wird. :-)
aber zusätzlich
Florian unterzeichnet und damit klargestellt ist das es sich um ein
offizielles Schreiben von de.ooo handelt.
Kein Widerspruch von mir, ist mir alles recht. :-)
(Nur, was heißt schon "offiziell" im Falle des Projekts, welches als
nichtsrechtsfähige Vereinigung nicht von Einzelpersonen vertreten
werden kann. Theoretisch müsste ein offizielles Schreiben die
Unterschrift aller Projektmitglieder tragen. LOL)
*Auch kommerzielle properitäre Software ist unabhängig von sozialen
Status.
*Freie Software ist keinesfalls zwingend unabhängig vom finanziellen
Status, sondern kann Geld kosten, wohingegen properitäre Software in
Form von Freeware völlig kostenlos sein kann.
*Alle diese Dinge sozialer/finanzieller Natur:
-beschreiben auch nicht das Wesen freier Software, das liegt nämlich in
den Grundfreiheiten von FOSS und zwar insbesondere im freien Code und in
der 'Viralität' dieser Freiheit
-isolieren freie Software und ihre Nutzer gedanklich vom allgemeinen
Geschehen, denn sie lassen freie Software als
'Wohltätigkeitsveranstaltung' und ihre Nutzer als 'Alimentenempfänger'
erscheinen
Klar ist es nicht das Wesen der freien Software, dass diese nichts
kostet.
Dennoch: Im Allgemeinen und in der häufigen Praxis ist für Otto
Normaluser freie Software de facto nicht mit nennenswerten Kosten
verbunden, während für ihn der Einsatz proprietärer Software
üblicherweise mit erheblichen Kosten verbunden ist.
Die Grundfreiheiten von FOSS sind zwar keine unbedingte
Voraussetzung dafür, dass die Bürger die Software benutzen können,
ohne dafür Geld aufwenden zu müssen, aber die Grundfreiheiten von
FOSS sind eine ideale Voraussetzung dafür und ermöglichen dies meist
erst. Das liegt wohl daran, dass die Freiheiten bewirken, dass es
sich bei der Software im praktischen Ergebnis um kein knappes Gut
mehr handelt.
Insofern bin ich schon der Meinung, dass der kostenlose Erwerb zwar
nicht der Ursprung und das Wesen, aber eine typische Eigenschaft von
Freier Software ist.
Selbst wenn der Aspekt der Kostenfreiheit zu recht oder zu unrecht
manchmal in den Vordergrund rückt, muss das nicht als
"Wohltätigkeit" und "Alimentenempfang" erscheinen. Freie Software
ist ein Gemeingut. Nichts dafür zu bezahlen ist normal und eben kein
Almosen. Sie ist gemeinnützig, auch wenn die Hersteller Freier
Software das gar nicht beabsichtigen. Ich finde man darf die
Gemeinnützigkeit auch positiv betonen und ich tue das gerne.
weil:
"hunderte" ist ziemlich überzeichnet
Wie kam ich auf "hunderte"? Das de-Projekt hat 310 registrierte
Observer. Ich schätze, dass ein Observer in aller Regel mit OOo so
vertraut ist, dass man ihn auf VHS-Niveau als Experten bezeichnen
kann. Ebenfalls schätze ich, dass ein Observer in der Regel auf
[de-dev] eingeschrieben ist. Für die Anzahl von registrierten
Observen, die vielleicht keine Experten in diesem Sinne oder die
vielleicht nicht auf [de-dev] eingeschrieben sind, schätze ich in
etwa eine gleich große Anzahl von auf der Liste mitlesenden
"Experten", die nicht als Observer registriert sind. Insgesamt gehe
ich davon aus, dass es mehrere Hundert sind. Ist das sooo falsch?
Herzliche Grüße
Stefan
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