bei den bundesgrünenkonferenz zu kunst und prekär hieß es schon 2007: künstler sind zwar arm, aber armut macht ja auch kreativ. (o-ton eckhardt-göring, pothmer). tja... das bildnis des armen poeten steckt eben fest in den bürgerlichen köpfen, dazu leisten sie gerne amtshilfe. und es passt ja so gut zu der devise " es muss gespart werden" außer bei spekulation- und konzernshilfen, militär, politikerselbstversorgung o.ä.

an der kunst haben schon immer andere verdient, was verdient denn der organisator?

lg m

Am 31.01.2014 11:47, schrieb christoph theiler:
Und wenn ich das lese:
- - - " Organisator Mathé sieht das als Bestätigung des Konzepts, er glaubt sogar: "Würde man den Teilnehmern etwas bezahlen, würde das den ganzen Charakter des Events zerstören." " - - -

frag ich mich, wie lange sich KünstlerInnen noch anspucken lassen wollen.
Denn der Satz bedeutet ja, dass der/die KünstlerIn mit der berchtigten Honorarfrage das vom Veranstalter "kunstvoll" zusammengezimmerte Bild des Events stört. Der Künstler als potentieller Störenfried des schönen Transmediale-Events - - - gehts noch ??? Als Künstler kann man sich doch nicht zum Vorbild der Management-Etagen degradieren lassen - - - aber das ist es, was hier abgefeuert wird.

schockiert
wechselstrom



Fausto Maijstral schrieb:
jep, wechselstrom,

die transe wird, soweit ich mich erinnern kann, seit 2005 quasi institutionell gefördert.

lgF

Am 31.01.2014 10:57, schrieb christoph theiler:
Lese ich das richtig, dass die Transmediale von der Bundeskulturstiftung
finanziert wird und an den Künstlern kein Groschen hängen bleibt?






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