Hallo zusammen,
ich halte die Vorschläge von flaimo und Wolfgang für recht zielführend.
Wäre es möglich, für die unterschiedlichen Vorschläge zu definieren, wie ein 
Renderer sie optimal auswerten könnte?
Die Variante, die am besten ausgewertet werden kann, sollte dann eigentlich der 
Sieger sein.
Walter

  Hallo,


  eine ähnlich gelagerte Diskussion rund um dem prefix-Tag hatte ich letzte 
Woche auch mit dem Benutzer "erwin6330", der dieses Schema (aus meiner Sicht 
fälschlicherweise) auf Gemeindeämter anwendet.


  1) "prefix:<Ländercode>" als Key halte ich für gefährlich, da nicht 
garantiert ist, dass in jeder Sprache dieser Welt der Präfix auch wirklich vor 
dem Eigennamen steht. Hier müsste eher eine grammatikunabhängige Bezeichnung 
für den Key gefunden werden.

  2) "at" steht für ein Land. Es sollte, wenn schon, ein Sprachcode verwendet 
werden. Das wäre dann in diesem Fall wohl dann "de" oder wenn's Mundart sein 
soll "de_at" :-)

  3) ein Spezialtag braucht auf jeden Fall wieder eine neue Auswertungslogik in 
der Software. "name:<Sprachkürzel>" wird bereits unterstützt. zum Beispiel 
https://www.openstreetmap.org/way/72146708#map=16/48.3034/14.3027&layers=QD

  Bei Flughäfen wird das aus den oben genannten Punkten über den generischen 
name-Tag gelöst und nicht mit einem prefix-Tag, wo dann die jeweilige 
Übersetzung von "Flughafen" eingetragen ist.


  Bsp: https://www.openstreetmap.org/way/29566108  (*Flughafen* Linz vs. Linz 
*Airport*)


  mfg

  flaimo



  Ich werde mich hüten, in die Tagging-Diskussion einzusteigen, aber einige
  Gedanken kann ich mir hier doch nicht verkneifen:

  1.) Falls noch nicht geschehen, werft bitte einen Blick auf
  http://taginfo.openstreetmap.org/search?q=name%3Aprefix#key und ebenso die
  Values zu name:prefix und name:prefix:at.

  Interpretation hinsichtlich Verbreitung und Verwendung überlasse ich dem
  geneigten Leser.

  2.) Wir taggen zwar nicht für (einen bestimmten) Renderer, aber es wäre
  nützlich, auch nicht gegen (alle) Renderer zu taggen. Die Variante "name"
  war nicht sauber, aber österreichweit umgesetzt und gerendert. Die Variante
  "name:prefix:at" deckt etwa die Hälfte der Gemeinden und alle Bezirke ab,
  ist eine Insellösung und wird nicht gerendert, wodurch die Hälfte der
  politischen Grenzen nun unvollständig beschriftet sind. Das V-Wort liegt mir
  auf der Zunge.

  Mal angenommen es bleibt dabei, wie sieht der Plan zur Umsetzung in Mapnik 
aus?

  3.) Wie mehrfach festgestellt, ist das Thema Namen komplex und es gibt keine
  international einheitliche Lösung. Es gibt aber auch keinen unmittelbaren
  Handlungsdruck (außer die Reparatur von name:prefix:at) - die Datennutzer
  kommen damit zurecht. Also holt alle tief Luft, setzt Euch in Ruhe zusammen
  und baut etwas (inkl. Proposal 2.0), das unsere Nachbarn auch mittragen,
  dann hat das eine Chance.

  LG
  Wolfgang
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