Frederik Ramm schrieb: > Ist es nicht besser, ein solches Zusammenfuehren oeffentlicher Daten > findet oeffentlich statt, so dass jeder direkt sieht, was ueber ihn > "im Netz steht", und so ein oeffentliches Bewusstsein zu schaffen, > statt dass das nur der Stalker und der Geheimdienst wissen und keiner > sich richtig daruber im Klaren ist, was er fuer Spuren hinterlaesst?
Sonst kenne ich dieses Nullargument immer nur andersherum („Was regst du dich denn über die NSA auf? Die gibst deine Daten doch auch $dienst_X“). Aber es funktioniert in beide Richtungen nicht: Ja, ich gebe meine Daten hier weiter, und ja, ich tue dies freiwillig und in dem Bewusstsein, dass jeder aus diesen Daten ein Nutzungsprofil erstellen könnte, aber nein: Ich finde es nicht gut, dass daraus jemand ein Nutzungsprofil erstellt. Trotzdem finde ich es auf Gutdeutsch gesagt scheiße, dass aus meinen Daten ohne mein zutun oder Einverständnis irgendwelche Profile erstellt werden, auf die dann jeder ohne Mühe zugreifen kann. Es ist nämlich was anderes, ob jemand die Daten nimmt, und für sich selbst aufbereitet, oder ob er auf zusammengeführte und bereits aufbereitete Daten zugreifen kann. Grüße, Dirk -- Local time :: Ortszeit :: DE-HH 2013-07-13T23:54:49+0200
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