Am 01.10.2013 20:56, schrieb Peter Wendorff:
Am 01.10.2013 17:10, schrieb tumsi:
Dazu fänd ich ein "missing post-code" noch gut (oder seh ich das nicht?).
Hm, wozu benötige ich das noch an einzelnen Knoten, Umrisen oder Straßen, wenn außen herum bereits ein post-code Polygon liegt? Ähnlich sehe ich es z.B. auch bei addr:city und addr:country. Dieses sind alles ableitbare Informationen, die so nur redundant in der Datenbank gehalten werden.
Finde ich eigentlich auch. Obwohl ich es bei POIs dazu nehme. Bei Wohnhäusern nicht. Ich hatte hier auch mal wen, der ergänzte den Kram massenweise, wohl ein Sesselmapper von anderswoher, der brachte dann aber die addr:street durcheinander. So was passiert leicht wenn man halbmechanisch viel bearbeitet - Fehler sind halt unvermeidlich. Leider hab' ich vergessen dem weiter nachzugehen.
Wenn die Postleitzahlengebiete so eindeutig und korrekt eingetragen wären... Redundantes Eintragen erlaubt 1) Erkennen von offensichtlichen Fehlern, wenn es nicht zusammenpasst 2) einfaches Abfragen auch ohne Auswertung von Grenzen etc, z.B. direktes abfragen einer vollständigen Adresse Die Informationen sind ableitbar, das stimmt - aber nur, wenn die PLZ-Grenze vollständig und korrekt ist. Eine Auswertung, wo die eben nicht passt, ist ohne dieser redundanten Information nicht mehr möglich. Abgesehen davon sind Postleitzahlengebiete nicht immer vollständig anzunehmen, weil Großkunden etc. davon abweichende Postleitzahlen haben, aus einer fehlenden Postleitzahl lässt sich also nicht alleine durch das Postleitzahlengebiet korrekt auf eine Adresse schließen Deshalb schadet Redundanz hier nicht.
Ich widerspreche vehement. Man darf die Eigenheiten der Menschen nicht vernachlässigen. Gerade die der deutschen (genau, korrekt, Fehler werden ausgemerzt :-): Wenn da in OSMI ein Layer auftaucht mit fehlenden PLZ an Adressen, so finden sich sicher ein paar Mapper die durch die Lande ziehen, also nie vor Ort waren, und die Korrigieren/Nachtragen. Und zwar gut gemeint aus den PLZ-Polygonen. [1] Da verwette ich meinen * drauf. Da werden Leute hingehen und mit Josm und filtern ganzen Stadtteilen PLZ verpassen, nach den ungenauen/falschen Polygonen. Am Ende haben wir nicht redundante Daten sondern das Gegenteil: Die addr:postcode passen 100% zu den PLZ-Polygonen und alles sieht toll aus. Nur das die addr: 'falsch' sind da nicht vor Ort geprüft, oder aus unabhängiger Quelle. Am ende scheinen sich die Daten gegenseitig zu 'beweisen', obwohl sie falsch sind. Auch ein View "addr:postcode passt nicht zu PLZ-polygon" ist problematisch da z.B. Großkunden-PLZ dann 'korrigiert' werden. Wenn es da eine Liste/Verfahren gäbe diese nicht-gebiet-PLZ an der Nummer zu erkennen könnte man das filtern. So viele können das allerdings auch nicht sein, die hat vielleicht schon mal wer zusammengetragen. Wenn man so eine Liste nimmt muß sie zum filtern wohl nicht odbl kompatibel sein? Walters plz Karte ist so wie sie ist doch gut für die PLZ. Vielleicht sollten wir damit erstmal die PLZ Gebiete hier vervollständigen/korrigieren und dann später mit einem OSMI Layer die echten Fehler aufzeigen. Hierzu: wie kann man denn eine verlässliche Datenquelle für die PLZ Gebiete bekommen? Oder warten wir einfach bis die Post angekrochen kommt und uns die Daten anbietet. Irgendwann werden sie es tun, denn es kann nur eine [2] geben. Außerdem denke man daran das de nicht die ganze Welt ist und andere Länder das ganze anders sehen. Peter [1] Und die Gutmapper werden durch die Lande ziehen und jedem $Dings country/postcode verpassen. Ich halte addr:postcode/county an jedem $Dings eher für was wie Spam. [2] map _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] https://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

