Hallo zusammen!

> Wie geht ihr vor, wenn ihr lit=* mappt? Wenn ich am Tage durch eine
> Straße fahre und Laternen sehe, reicht das schon für ein "lit=yes" ...?

"lit" übersetze ich als "beleuchtet" und setzte daher "lit = yes" wenn die 
Leuchten auch (nachgeprüft) tatsächlich funktionieren, z. B. hier: 
https://www.openstreetmap.org/way/61409550/

Tragen die Leuchten einen roten Ring oder wenn ich weiß, dass sie nicht die 
ganze Nacht leuchten (gibt's an Radwegen in Mannheim auch ohne roten Ring), 
dann setze ich "lit = limited", z. B. hier: 
https://www.openstreetmap.org/way/245166240

> Ich habe mal gelesen, dass Gemeinden zum Stromsparen nur 
> jede zweite Laterne die ganze Nacht brennen lassen ...

Sowas gibt's hier auch, auf einigen Straßen wurde jede dritte Leuchte ganz 
entfernt.
Für mich ist das immer noch "lit = yes", denn der Weg wird nach wie vor 
beleuchtet, ist nur mehr oder weniger gleichmäßig hell. Würden wir die 
Helligkeit als Wert taggen, würde das anders aussehen.

> Mich wundert, dass lit=no so oft explizit an Autobahnen 
> getaggt wird, obwohl es ja der Default zu sein scheint ...

Von solchen "Default-tags" halte ich nichts. Router usw. können bei fehlenden 
tags Annahmen treffen, aber ich tagge lieber, was ich vor Ort "sehe". Wird ein 
Weg (nachgeprüft) nicht beleuchtet, kommt "lit = no" dran. Wäre fehlendes "lit 
=" identisch mit "lit = no", wären beleuchtete Stellen ohne "lit = yes" o. ä. 
falsch getagged.

Bernhard




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