On Tue, 16 Sep 2008, Birgit Nietsch wrote:

Angeblich kann die Polizei jedes Navi, auf dem Blitzer-Standorte und
POI-Warner installiert sind, einkassieren und ersatzlos zerstören,
wenn ein Fahrzeugführer es in seiner Karre hat, selbst wenn die
Funktion oder sogar das ganze Gerät abgeschaltet ist. (§23.1b STVO)

Es muss ein begründeter Verdacht vorliegen, bevor die Polizei Dein Fahrzeug durchsuchen kann. Und ein entsprechendes Gerät gehört zum Fahrzeug. Bei einem normalen Navigationssystem wird die Polizei im ausgeschalteten Zustand Probleme haben einen begründeten Verdacht darzulegen. Im Gegensatz zur Tatsache, dass das Navi gerade eben deutlich ein entsprechendes Warnsymbol anzeigt. Der Rest ist wie immer Einzelfall :-)

Ist es nicht technisch möglich, POI gruppenweise in Dateien
auszulagern, und auf Wunsch genau die POI zu installieren, die man
selbst verwenden möchte? Das wäre eh sinnvoll, bei der Datenflut.

Aus meiner Sicht nicht nur sinnvoll, sondern notwendig. Für Navigationsanwendungen musst Du die Daten auf die notwendige Menge reduzieren und alle uninteressanten Daten ausfiltern.

Ich selbst würde Blitzer übrigens weder mappen, noch fehlerhaft
eingetragene Blitzer korrigieren oder löschen. Die Bedürfnisse von
Rasern, die sich durch ein diskretes "Piep!" vor Punkten in
Flensburg schützen lassen wollen, sind nicht die meinen.

Das hat nichts mit Rasen zu tun. Ich habe noch nie einen Punkt in Flensburg erhalten und noch nie einen Unfall gebaut. Aber mit <20km zuviel geblitzt worden bin ich schon häufiger. Insbesondere dann, wenn man in unbekanntes Gebiet kommt und sich auf den Verkehr konzentrieren muss. Insbesondere Brandenburg ist hier unerträglich. Vollkommen unbegründbare Geschwindigkeitsbegrenzungen und auf 20km mindestens 3 bis 5 Blitzer.

Ciao
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