Hallo Michael, > OSM ist eine Datenbank > Es gibt jetzt schon sehr viele Regeln > Diese Regeln definierten Syntax und Semantik der Daten > Mit "guten" Regeln steigt der Informationsgehalt
Ja. Und je besser diese Regeln sind, je bekannter sie sind und je konsistenter sie angewendet werden, desto brauchbarer wird die DB (vorausgesetzt die Regeln sind "gut"). > Entscheidend ist (in erster Sicht), > ob die Gesammtanzahl der Fehler reduziert wurde oder erhöht. Das stimmt zwar vordergründig - aber viel wichtiger ist, /wie/ dies erreicht wird und /welche Wirkungen/ dies sonst noch hat. Denn dabei kann mehr "kaputt" gemacht werden, als die Fehlerreduktion bringt: Das Wichtigste in OSM ist, dass engagierte Datensammler und engagierte Kartografen und engagierte Anwendungsprogrammierer freudig konstruktive kreative produktive Arbeit leisten. Die Menschen sind das Herz des Projektes, sie - wir - sind der "Wettbewerbsvorteil" gegenüber allen anderen Projekten. Wenn wir diese Menschen (also wir einander gegenseitig) vor den Kopf stossen, beispielsweise durch eine nicht angekündigte Veränderung, deren Sinn sie nicht verstehen oder anzweifeln, dann machen wir mehr kaputt als wir durch "Datenverbesserung" gewonnen haben. Entscheidend ist die *Kultur von OSM*, der Umgang miteinander. > Bekannte und offensichtliche (menschliche) Fehler werden repariert. Darüber freut sich /jeder/! Aber nur, wenn er den Sinn begreift. >> Die Freiheit des Mappers, zu taggen, wie ihm der Schnabel gewachsen ist Halte ich hingegen für ausgesprochen destruktiv. Gruss, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

