Garry schrieb: > Und wer prüft das? Täglich? > Die Daten müssen absolut verlässlich sein, sonst nützen sie gar nichts > und eine OSM-Anwendung diesbezüglich > wird gefährlich weil man doch weniger Aufmerksam wird wenn man > vermeintlich perfekt geführt wird.
Das Ganze ist doch vor allem für die Fahrer interessant, die aktuell noch mit ganz normalen Autonavis unterwegs sind. Und diese führen einen sicher deutlich häufiger in die Irre, als das OSM-Material. Natürlich muss man die Fahrer zur Kooperation auffordern. Man muss eben mit den Speditionen bzw. Firmen, die OSM einsetzen, klären, dass die Fahrer Fehler im Material umgehend vermerken sollen. Ob sie nun die Fahler auf einen Zettel schreiben, der dann hier einem Qualitätssicherungs-Team zugespielt wird, oder ob man das direkt per Funk an die Zentrale wietergibt, ist egal. In jedem Fall sollten sie möglichst vermerken, wo es denn hakt, sodass man den Fehler direkt korregieren kann oder zumindest ein Kreuz bei OSB setzen kann. Für die Richtigkeit seines Materials garantiert KEIN Hersteller - und das aus gutem Grund. Im Gegenteil: Sie geben ja zu, dass die Karten pro Jahr ca. 10% an Aktuallität verlieren. Wie hoch die aktuellen Fehlerquoten sind, kann man nur erahnen. Man merkt jedoch: Sobald man die Hauptverkehrsadern verlässt, häufen sich die Fehler. Und selbst in viel befahrenen Gebieten lassen sich viele Fehler finden, wenn man etwas genauer hinsieht. Auch OSM wird diesen Anspruch nie erfüllen können. Wir werden keine Garantie geben können, dass das Navi den besten Weg zeigt. Wir können nur damit argumentieren, dass wir in der Regel deutlich umfangreicheres Material haben, als die kommerziellen Anbieter und dass unser Material normalerweise aktueller ist.
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