Hatto von Hatzfeld <[email protected]> writes: > Da sollte man sich immer fragen, wer denn diese Information nutzen > kann: Kein Radfahrer wird doch je auf einer Karte nachschauen, wann > denn ein solcher Bordstein kommt. Und für die Routenplaner genügt es, > wenn an den Kreuzungen erfasst ist, wie man in welche Richtung > weiterfahren kann.
Das denken die verkehrsplaner auch, aber du auf einem radweg bist und erst kurz vor der kreuzung erfährst, "bei der nächsten kreuzung links abbiegen", dann ist das meist zu spät. Du wirst nicht mehr vom radweg kommen und links abbiegen können; dann wird dir nur noch indirektes abbiegen möglich sein. Der router muss dich mindestens 250m vor der kreuzung auf die straße schicken, damit du dich sicher zum linksabbiegen einordnen kannst. Wenn das nicht geht, weil diese angaben in der datenbank fehlen und du schon deutlich früher auf die fahrbahn wechselst, riskierst du diskussion mit der polizei. Es kann auch sein, dass du schon früher, zwischen den kreuzungen, auf die linke seite willst; dafür brauchst du entsprechend frühere bordstein-absenkungen. Diese ganzen details müssen also eingetragen werden. Anders ist das für den verkehr auf der fahrbahn. Der hat immer alle zeit der welt, sich richtig einzuordnen. Deutschland ist nicht umsonst schilder- und straßenweltmeister. Da stimme ich mit dir überein, dass man keineswegs alle spuren separat eintragen muss. -- Karl Eichwalder _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

