Patrick Kolesa schrieb: > um die Routing- und Renderingfunktion im Bereich von großen, komplexen > Kreuzungen zu verbessern (Beispiel: > http://maps.google.de/?ie=UTF8&ll=48.769785,11.434493&spn=0.001697,0.004828&t=k&z=18), > bin ich mit dem Malpinsel an die Sache herangegangen :) > Die Asphaltdecke wird als Fläche gemappt, auf welcher ways die einzelnen > Fahrstreifen für den Router symbolisieren. > Die oben genannte Kreuzung habe ich dreisterweise auf einer freien > Fläche mit dem oben genannten Mappingkonzept eingetragen: > http://openstreetmap.org/?lat=48.63839&lon=11.13922&zoom=16&layers=0B00FTF
Ich habe mir zu diesem Zweck ein anderes System überlegt. Und zwar basiert das darauf, dass man Kreuzungen erstmal nur als einzelnen Node taggt. Der Kreuzungspunkt ist dann mit einer Datenbank verknüpft, in der viel detailiertere Daten zur Kreuzung schlummern. In der Datenbank wird ein Datenmodell verwendet, das speziell auf den Anwendungsfall "Kreuzung" ausgelegt ist. Wenn man den speziellen Kreuzungseditor öffnet, sieht man zunächst mal die beispielsweise vier Linien, die sich in der Mitte treffen. Außerdem sieht man graue breite Linien, die die Kreuzungsfläche repräsentieren. Man hat immer zwei ebenen. Eine Ebene zeigt die Kreuzung graphisch als eine Art Luftbild an. Die andere Ebene zeigt die einzelnen Spuren an. Es gibt die normalen Fahrspuren, Abbiegespuren usw. Man kann die ursprüngliche Kreunzung dann nach und nach erweitern. Man kann aus einem Baukasten verschiedene Komponenten einfügen und diese dann erweitern. Die Form manipuliert dann auch die Linienführung im Hintergrund. Man kann auch die einzelnen Ampeln und Fußgängerüberwege genau da setzen, wo sie sich befinden. Außerdem kann man Verkehrsinseln angeben. Ich denke, das ist sicher eine eher längerfristige Lösung. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass ein derartiges System das beste ist. Man verstopft die eigentliche Datenbank nicht, man kann dem Fahrer beim Abbiegen direkt seine Möglicheiten anzeigen usw. Jedoch ist das Ganze bisher nur sehr theoretisch - man müsste es natürlich noch bis zur "Marktreife" durchentwickeln. André PS: Die Renderer können sich dann aus den speziellen Objekten genau die detailtreue abstrahieren, die sie brauchen.
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