-------- Original-Nachricht -------- > Datum: Sat, 02 May 2009 13:30:40 +0200 > Von: Frederik Ramm <[email protected]> > An: Openstreetmap allgemeines in Deutsch <[email protected]> > Betreff: Re: [Talk-de] Mehr Basisbezug beim mappen?
> Im Prinzip ja, aber einer der Punkte in der Maxspeed-Diskussion ist ja > immer wieder die Frage: Woran erkennt man, ob irgendwo kein Maxspeed > vorgeschrieben ist oder einfach noch nichts gemappt wurde? Gut, man kann alles mit Defaults vollpflastern, aber das ist ein anders Thema. Oder auch nicht - in einer Karte, in der es vor default-maxspeeds und default is-ins nur so wimmelt ist man vielleicht froh, ein paar konkret gemappte Schilder als Anhaltspunkt zu haben. > Und hier hast Du mit den Schildern auch ein Problem - gerade bei sowas > wie einem Tempolimit muss dann die interpretierende Software komplexe > Regeln kennen, um herauszufinden, bis wohin das Limit eigentlich gilt. Was ist an einer Anfang-Ende-Relation über zwei Punkte komplex? Aber der Knackpunkt ist doch, dass man beim mappen gerade nicht über die SW nachdenken sollte, die das dann später interpretiert. Interpretieren kann man sie, wie komplex das ist und wann die SW kommt, die das kann, ist eine andere Sache. Zuerst hat man den Vorteil, dass man die Ursprungsdaten (wo steht das Schild, dass zur Aussage maxspeed= führt) im Kasten hat. Die Software kommt dann schon. Bis dahin kann man ja die Schilder als 'as is' visualisieren. > Klar, bis zu einer Aufhebung oder Aenderung. Aber was ist z.B. wenn ich > an einer Einmuendung vorbeikomme (die dort auffahrenden Fahrzeuge kennen Ach, etwas Pragmatismus bitte ;) Die StVo gibt da schon Ansätze vor und mit maxspeed ist man da auch nicht genauer. > Nunja - man muss bei den Schildern natuerlich immer taggen, auf welcher > Strassenseite sie stehen und in welche Richtung sie weisen. Das wäre eine Frage der weiteren Diskussion. Bei einer Anfang-Aufhebungsrelation ist das z.B. schon drin. Auch bei Zonen, die Teilnetze beschreiben, brauchts vielleicht noch minimale Zusatzinfo (Zentralnode, etc.) um das wasserdicht zu machen. Tatsache bleibt, dass es schade ist, wenn ein Mapper exakte Information aufnimmt (er orientiert sich ja an den Schildern, wenn er maxspeed oder ähnliches einträgt), aber diese vorhandene Information in dieser Form nicht in der DB landet, sondern über Interpretationen verschliffen wird. Wenn Hundekottütenspender oder Nester in Unterkuckucksheim für OSM wertvolle Informationen sind, warum sollten es dann Schilder nicht sein, die als solche auch einfach erst mal als reales Objekt existieren und als solche erfasst werden können? Grüsse Hubert -- Neu: GMX FreeDSL Komplettanschluss mit DSL 6.000 Flatrate + Telefonanschluss für nur 17,95 Euro/mtl.!* http://dslspecial.gmx.de/freedsl-surfflat/?ac=OM.AD.PD003K11308T4569a _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

