Am 4. August 2009 18:16 schrieb Garry <[email protected]>: > Martin Simon schrieb: >>> Fakt ist, dass sich aus der Umgebung keine eindeutigen Rückschlüsse auf >>> die Eigenschaften einer Strasse >>> treffen lassen und damit hat der Umgebungscharackter auch nichts im >>> highway-tag verloren >>> (Wenn man davon absieht dass eine residential vorwiegend den Anwohnern >>> vorbehalten ist die >>> es dann natürlich auch geben muss). >>> >> >> Es geht (zumindest mir) nicht darum, daß es toll sei, durch >> unclassified/residential zwischen "Wohnbebauung vorhanden" und "keine >> Wohnbebauung vorhanden" zu unterscheiden. >> >> Das ist eindeutig dämliches tagging, genau so dämlich wie das >> ausdrücken eines verkehrsberuhigten Bereiches durch >> "highway=livingstreet" (es geht hier um einen ganzen Bereich, in dem >> eine bestimmte Verkehrsregel Anwendung findet, also auch auf >> untergeordneten Wegen, die z.B. nur Hauseingänge erschließen, keine >> Straßen sind aber trotzdem für (Kraft-)Fahrzeuge nicht verboten sind). >> > Hier hätte ich auch lieber ein livingstreet=yes gesehen und hatte es > damals auch kund getan. > Da es damals aber fast nur Mapper und kaum Anwender gab interessierte es > kaum jemand > dass zahlreiche Strassen erstmal wieder aus den Anwendungen verschwanden > ("wir mappen nicht für den... ") - Für die meisten > klang eben (der auch noch falsche Begriff)"Spielstrasse" eben nach einer > eigenen Strassenklasse > und nicht nach einer besonderen Art der Verkehrsbeschränkungen. >> Aber es ist eine Sache die OSM seit einiger Zeit mit sich >> herumschleppt - ich wäre sofort dabei, wenn es darum ginge, >> "residential" über Bord zu werfen und dafür das bis auf die >> Wohnbebauung gleichbedeutende unclassified zu benutzen - ob >> Wohnbebauung vorhanden ist oder nicht erkennt man dann aus dem landuse >> oder evtl. einem "residential=yes". >> > Hier wäre dann Dein unten erwähntes "highway=quaternary" notwendig weil > sonst die Abstufung einfach zu > grob wird. Letzendes wäre das allso nur ein Spiel mit den Namen was die > Zuordnung vielleicht ein bischen > verständlicher macht. D.H. Ein Riesenaufwand zum Umtaggen der sehr viel > Durcheinander bringt (insbesondere > bei internationalen Anwendungen)nur um eine Bezeichnung zu ändern... >> Nicht in Ordnung ist es hingegen, richtig zu erkennen, daß residential >> _und_ unclassified Blödsinn ist und dann nach ~5 Jahren OSM >> unclassified als "größer als residential, Wohngebietszubringer" zu >> positionieren. Das bricht einfach das jahrelang von einer großen >> Mehrheit praktizierte Tagging. >> > Es sind vielleicht viele, aber die grosse Mehrheit sehe ich darin nicht. > Auch sehe ich nicht den grossen Bruch darin wie es z.b. die Zuordnung > trunk=Kraftfahrstrasse bringen würde. > Es ist eine kleine Hilfe die üblichen von den Ortsansässigen genutzten > Durchfahrtwege zu finden und nicht > irgendwie durch die Wohngebiete zu irren weil hier sonst einfach die > Orientierungshilfen fehlen. >> Du suchst einfach ein highway=quaternary. >> > Die Diskussion wiederholt sich von den letzten Monaten... > Klar, man kann residential, unclassiefied, livingstreet... über den > Haufen werfen - > am besten gleich die ganze highway-Klassifizierung für Deutschland neu > definieren in dem > man 1.Ordnung,2.Ordnung... bis hinunter zum Trampelpfad einführt - mit > deutschen Begriffen, > damit erst gar keiner auf die Idee kommt das mit dem englischen Schema > gleichzusetzen. > Das wird ohne Not aber kaum jemand mitmachen und ist auch nicht nötig > wenn man unclassified > einfach als "highway=quaternary" akzeptiert - genauso wie der > überwiegende Teil in D "trunk" als "gelbe Autobahn" > akzeptiert da es im deutschen Strassensystem kein trunk gibt.. >> Btw: wie taggst du eigentlich Straßen außerorts, die innerorts einer >> normalen Wohnstraße entsprächen, wenn unclassified innerorts für dich >> deutlich größer als diese ist? trotzdem unclassified? residential? >> > "deutlich grösser" ist Missverständlich - ich definiere es mal so: Wenn > ein deutlicher Verkehrsanteil dabei ist der > über den Anwohnerverker aus den angrenzenden Strassenblöcken hinausgeht. >> service(das nächst kleinere)? >> > Schrieb ich doch bereits - der Übergang ausserorts/innerorts ist allein > kein Grund die Kategorie > zu ändern. D.h. wenn der Verkehr nach Einfahrt in den Ort überwiegend > der Strasse folgt bleibt es eine innerorts eine unclassified. > Führt die unclassiefied aber z.B. über unbebautes Gebiet in ein > Wohngebiet in Insellage (d.h. keine weiterführende > Strasse vorhanden) verliert sie sich in den dortigen residentials. Das > kann am ersten grösseren Wohnblock sein oder an der ersten > Kreuzung- kann aber auch erst am andern Ende der Siedlung sein wenn sich > dort noch z.B. der örtliche Fussballclub niedergelassen hat. > > service setze ich überwiegend nur dann ein wenn der Verkehr auf einen > ganz bestimmten Zweck oder Grundstück bezogen ist, also so eine > Art "Anlieger frei" ohne dass Nichtanlieger wirklich explizit > ausgeschlossen sein müssen.. > > Garry
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