Hallo Wolfgang, ich schlage vor, jeweils die aktuell gültige politisch korrekte Version zu benutzen. Was aktuell gültig ist, kann m.E. nur der Staat bestimmen, in dem der Ort liegt. Und wir können dann den Namen als Endonym in lateinische Schrift übertragen.
Deine Beispiele sind allen vertraut, deren Eltern/Grosseltern noch den "Deutschen Namen" benutz(t)en. Für grosse Städt hat sich im Volksmund oft bis heute die alte deutsche Form erhalten: Mailand, Bozen, Neapel, Rom, Moskau, Prag, Bombay, etc. Aber korrekt ist hier Milano, Bolzano, Napoli, Roma, Moskwa, Praha, Mumbay, etc. Für die ehemals deutschen Namen, also für historische Namensvarianten, ist name:old:####-#### gedacht. > ob der Ort heute in deutscher Sprache Olsztyn oder Allenstein name=Olsztyn name:old:1353-1945=Allenstein > Die Minderheit, die den Ort wiederhaben will Genau das ist das politische Problem: Wenn jede Minderheit "ihre" Vision in "name" unterbringen möchte, dann würde OSM nicht mehr viel taugen. > Warschau Hat als grösste und Hauptstadt Polens wie alle anderen Hauptstädte einen Sonderstatus und darf auch heute übersetzt werden. name=Warszawa name:de=Warschau name:old:0900-1100=Bródno später Warschau... > im offiziellen Stadtführer In einem deutschsprachigen Stadtführer darf der Verlag natürlich auch name:old:*=* verwenden :-) > Häufig gibt es für einen Ort Bezeichnungen in mehreren Sprachen. Für Orte mit aktuell mehreren Amtssprachen werden beide Namen benutzt: name:de=Biel name:fr=Bienne ebenfalls möglich: name=Biel/Bienne In Ländern mit mehreren Amtsprachen werden alle Amtssprachen aufgeführt. Beispielsweise die vier Landessprachen der Schweiz: name:de=Lugano name:it=Lugano name:fr=Lugano name:rm=Lugano Gruss, Markus _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

