Hallo,

Am 18.07.2010 um 11:34 schrieb Stefan Schwan:

> Dann mach mal dem glühenden by-SA Anhänger aus Hintertupfingen klar,
> dass die Feldwege die er gemappt hat, auf einem T-Shirt oder in einer
> I-Phone App ohne Quellenangabe verkauft werden können, weil die Lizenz
> nicht wasserdicht ist. Wenn der rausbekommt, dass es der Foundation
> schon lange klar war, dass so etwas passieren kann, man es aber wegen
> möglicher Kollateralschäden einfach ignoriert hat, dann ist der
> Schaden viel größer.

Ich persönlich finde es nicht dramatisch, dass unsere Datenbank frei verfügbar 
ist wie Wasser, Sand oder Luft. Ob mit oder ohne Quellenangabe, wen juckt es 
letztlich? Die Daten sind frei, das ist doch das Tolle daran. Solange dieser 
Freiheit keine ernstliche Gefahr droht, wo liegt dann das eigentliche Problem?


> Das klingt in meinen Ohren alles ein wenig nach Atomlobby:
> "Es gibt weltweit zwar kein sicheres Endlager und ein Super-GAU ist
> nie auszuschließen - diese Gefahren sind aber längst nicht so
> dramatisch wie sie sich zunächst anhören! Wenn es eines Tages  eine
> 100% sichere und kostenlose Alternative gibt (also die Hölle zufriert
> und Schweine fliegen können), dann nichts wie rüber. Bis dahin müssen
> wir aber unsere Investitionen beschützen und billigen Stom anbieten.
> Bei einem Ausstieg gäbe es Kosten für uns und die Kunden, deshalb
> produzieren wir weiter munter Atommüll - es wird schon gutgehen!"


*Ähem * hüstel * pardon aber dieser Vergleich wirkt in meinen Augen doch etwas 
sehr über's Ziel hinaus geschossen.
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