Am 29.08.2010 16:02, schrieb Johann H. Addicks:
Ein Preprozessor für Routingdaten kann viele Situationen für sinnvolle
Ansagen abstrahieren, das muss nicht alles händisch mit abstrus
komplizierten Relationen manuell gemacht werden.
Das würde bedeuten dass für jedes Update der Preprozessor durchlaufen
werden muss - das beisst sich mit den gewünschten häufigen Updates...
Also z.B.
- Keine Ansage, wenn Weg mit gleicher Ref mit +/-10 Grad geradeaus
weitergeführt wird (wie gerade hier vorgeschlagen)
- Wenn ein durchgehender Weg auf einer Distanz von 50m (auch mehrere
Nodes) seine Richtung um mehr als 45 Grad ändert und auf dieser
Strecke Wege abgehen, dann Hinweis, dass dem Straßenverlauf nach
(scharf) rechts/links zu folgen ist.
- Wenn bei "Secondary-Aufwärts" innerhalb von 70m mehrere
Abbiegevorgänge mit maximaldistanz 30m auftreten, dann Abstraktion auf
"links/rechts halten" an den ersten Abbiegevorgängen. Und die Finale
Abbiegeansage gleich zu Geginn bringen: Das ist dann nämlich
Micromapping um Verkehrsinseln, bei denen mit Ansagen nach
Standardmethode der Fahrer mit Unfug vollgesabbelt wird. Wobei
natürlich solche Situationen nicht immer komplett sinnvoll darstellbar
sind. Evtl. ist es also doch notwendig, an großen Kreuzungen,
"Ansage-Relationen für wichtige Überquerungsrichtungen" drüberzulegen.
Man sollte nicht davon ausgehen dass eine Navianwendung den OSM-Daten
angepasst wird sondern die Daten in OSM so erfassen dass eine
Konvertierung zu bestehenden
Navilösungen einfach möglich ist.
Garry
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