Der Grund, warum man (ich) das bisher nicht braucht, ist dass sich das
beim Rendern von lowzoom sowieso von selbst löst (Überlagerung durch
die Überhöhung). Klar, man rendert auch viel, was man eigentlich nicht
sieht (könnte Rechenzeit und Strom sparen). Je nachdem, wie lange Du
den Datensatz behalten willst, um so umständlicheres Prozessing kannst
Du Dir erlauben (und um so eher spart man auch wirklich unterm
Strich).
Das ist eindeutig Falsch. Nur bei Rasterkarten ist es derzeit egal. Aber alle Karten die real-time gerendert werden (und irgendwann wird man auch bei Mapnik und anderen Renderern draufkommen, dass es zumindest im Nahbereich praktischer ist, wenn realtime am PC des Kartenbetrachters gerendert wird) dann ist es extrem blöd, wenn man 10 Gleise rendern muss, die sich eh überlappen. Das vorher auszufiltern ist aber mehr oder weniger unmöglich ohne Fehler zu bekommen.

Wenn OSM keine reine Amateur und Zweitlösung sein will, muss man den Lowzoombereich radikal umbauen. Das geht im Prinzip über tags, praktischer in einer eigenen, bzw per Tags getrennten, Datenbank.

Dass es derzeit schrott ist, sieht man ja bei allen Renderern aus OSM Daten. Will ich einen Überblick haben, benutze ich zu 100% nicht OSM, weil es einfach nichtmal mit Rasterkarten möglich ist, was gscheites aus der Datenbank für etwa eine Deutschland A3 Karte rausextrahierbar ist. Dabei wäre die Datenerfassung dafür trivial, hätte man ein vernünftiges Taggingsystem.
Weshalb ich meinen Einwand vorgebracht habe: die Abwägung
Detaillierung zu einfacherer Auswertbarkeit sollte in gewissem Rahmen
zu Gunsten der Detaillierung getroffen werden, und hier ist es m,E.
eindeutig (das ist doch einer der Hauptgründe, überhaupt parallele
Gleise zu mappen).

Gruß Martin


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