Moin, Christian Müller schrieb:
Auf unser Problem übertragen: Auf dem Land wird es (i.d.R.) wenige Menschen interessieren, dass es ein Unterschied macht, ob man die administrative Grenze eines Wohngebietes betrachtet, oder seine Flächennutzung, weil durch die geringere Komplexität beides oft zusammenfällt.
also diese Bemerkung irritiert mich als kleinen Mapper vom Lande doch ganz gewaltig. Wo bitte schön fällt auf dem Lande die Flächennutzung eines Wohngebietes (Siedlung) mit der administrativen Grenze zusammen?
Selbst wenn man die Gemarkung betrachtet, ist die Flächennutzung des Wohngebietes (Siedlung) i. d. R. nur ein Bruchteil innerhalb dieser administrativen Grenze. Und wenn man die durch Eingemeindung enstandene im Allgemeinen verstandene administrative Grenze (Gemeindegrenze) einer Siedlung betrachtet, dann liegen oft weitere Flächennutzungen ganz anderer Wohngebiete (ehemals eigenständiger Siedlungen) innerhalb dieser Grenze. Und selbst ohne Eingemeindung gibt es oft Wohnplätze (offizielle Bezeichnung!) in Alleinlage, die sich durch ihre Enwicklung zu Wohngebieten vergrößert haben.
'Natur'gemäß ist es hier nicht so komplex, da die Flächennutzung eines Wohngebietes ziemlich offensichtlich von Nicht-Siedlungsflächen (sic!) umgeben ist.
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