Am 10. Februar 2012 10:13 schrieb hike39 <[email protected]>: > Da stellt sich mir die Frage, was ist ausschlaggebender. Das Gefühl der > Leute, die dort wohnen, die eigene Einschaätzung auf Grund von > Bing-Luftbildern oder offizielle Aussagen der Gemeinden in Form von > Wikipedia-Beiträgen.
m.E. sollte man eher nicht aufgrund von Bing-Luftbildern umklassifizieren, wenn man die Gegend nicht kennt. Offizielle Aussagen der Gemeinden beziehen sich hingegen (fast) nie auf OSM, sondern immer auf die Verwaltungsstruktur. Die mappen wir mit admin_level und boundary=administrative, nicht mit place. Ein Grenzfall ist z.B. Dessau, wo die diesjährige FossGIS-Konferenz stattfindet. Das gibt es auf OSM-Karten glaube ich gar nicht mehr, sondern nur noch Dessau-Roßlau. M.E. ist man da aber nicht an einem Punkt angekommen, wo "Dessau" als Stadt aus der Welt verschwunden ist (andererseits verlassen wir uns ja gerade bei Städten auf die offizielle Einordnung, bin mir auch nicht ganz sicher, wie man das handhaben sollte, intuitiv würde ich eher place=town, name=Dessau verwenden, und Dessau-Roßlau der Kommune im Namens-tag mitgeben). Ein Gegenbeispiel wäre z.B. Berlin-Charlottenburg. Das würde wohl kaum jemand heutzutage als eigene Großstadt sehen, vor 1920 war es das aber. Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

