Florian Lohoff <[email protected]> wrote: >Schwierig ist nur an korrekte und freie Grenzverlaeufe zu kommen.
Die einzig reputable Quelle für Grenzen von Grundstücken bis hin zur Staatsgrenze sind in Deutschland die Katasterbehörden. Denn die legen mit ihren Vermessungen den genauen amtlichen Verlauf fest. Und deren Daten sind proprietär, also unfrei. Alle anderen Veröffentlichungen sind von dort abgeleitet und damit ebenfalls in aller Regel unfrei. Man könnte diese Daten freikaufen oder darauf hoffen, dass diese im Zuge der Open-Data Initiative irgendwann von OSM übernommen werden können. Gerade bei den Grenzen sehe ich Handlungsbedarf im Rahmen dieser Initiave, da sie kaum vor Ort erfassbar sind. Denn letztendlich hat sonst auf freier Basis niemand die Chance festzustellen, wo er sich befindet oder wohnt. Ich fand das im Rahmen des letzten Mikrozensus (Volkszählung) recht amüsant, wo man von mir die Angabe verlangte, in welchem Ortsteil ich wohne. Ich sah mich außerstande, für diese Angabe geradezustehen und den Fragebogen zu unterschreiben. Ich habe hier Grenzsteine gefunden, die 1,30 m unter der Erdoberfläche lagen. In Wassergräben sind es eingetriebene Stahlrohre, die nur in Trockenperioden zum Vorschein kommen. Einige dürften auf Privatgelände oder im unwegbarem Walddickicht liegen. Von daher ist die Erfassung von Grenzen über diese Markierungen sehr unzuverlässig. _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

