> > Richtig, die Lage der Punkte ist nicht das Problem. Sie dürften recht > > exakt sein, da sie von den Katasterbehörden gesetzt wurden. > > genau, darum ging es hier ja: der OP hatte Grenzsteine gefunden, die > nicht mit den OSM-Grenzen übereinstimmen.
Die älteren Grenzsteine sind so groß, dass man sie (bzw. deren Schatten) auf den Luftbildern gut sieht, wenn man deren Lage kennt. Einige an der Landesgrenze BW/HE sind von 1787 (von "Katasterbehörde" gesetzt?). Ich gehe jetzt davon aus, dass die offizielle Grenze anhand dieser Steine definiert wurde. Die genaue Kartierung wurde schließlich erst viel später eingeführt. > Wenn man die Grenzsteine überhaupt erstmal nicht findet, > ist das Problem natürlich anders. > Klar, nicht immer sind die Grenzsteine einfach aufzufinden. Genau. Beim Stand der Vermessungstechnik sind auch gar keine Grenzsteine mehr notwendig, es gibt genügend Vermessungspunkte oder andere Fixpunkte, auf die man sich beziehen kann. Die beiden Flächen-Anlieger müssen sich nur über den Verlauf bzw. dessen Koordinaten einigen. Die Grenzen verlaufen überwiegend neben Wegen und Straßen (damit klar ist, wer den Weg pflegt) oder in der Mitte von Wasserläufen (damit klar ist, wer welches Ufer pflegt). Wenn die Grenze in OSM fünf Meter versetzt liegt, kann der Weg oder die Straße (mit Namen) bereits in einem anderen Bundesland und damit in einer anderen Stadt liegen. Das kann vielleicht zu Problemen bei der Suche oder beim Navigieren führen. Gruß Bernhard _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

