On 12-08-28 6:23, Rainer Kluge wrote: > Es wäre aus meiner Sicht zielführender, Regeln für das Taggen der > Zugänglichkeit von Gebäuden und Gebäudeteilen festzulegen (wenn es die > nicht schon gibt?). Zum Beispiel: Gebäude mit foot=yes sind > grundsätzlich für Fußgänger zugänglich. Wenn dann ein Gebäude zwei > Eingänge hat, die mit dem Straßennetz verbunden sind, dann kann der > Router durch das Gebäude routen. Wo sich die Zugänglichkeit auf einen > Teilbereich des Gebäudes beschränkt, dann muss dieser eben erfasst > werden, aber bitte keine "Wege" wo in der Realität eine große > Eingangshalle ist.
Das Thema ist schon so lange her, dass ich den Titel mal angepasst habe. Aber obiger Vorschlag ist für mich ein Horrorszenario. Wie soll das funktionieren? Das scheitert schon bei Museen, wo der Zu- und Durchgang kostenpflichtig wäre. Ein Maut-Tag für Museen erscheint mir wenig sinnvoll. Oder wie ist's mit öffentlichen Gebäuden, die wg. Pförtner oder Zugangskontrolle einen nicht hinein und durch lassen? Ganze Touri-Ströme werden in Zukunft mitten durch die Kirchen geführt, weil die Kirche mitten auf dem Platz steht und der Weg auf die gegenüberliegende Seite durch die Kirche kürzer ist, weil der Zutritt öffentlich und kostenlos ist und weil der Router das sogar als überdachten Weg interpretiert? Und all das nur bei Gebäuden die tatsächlich als öffentlich markiert sind? Beispielsweise Krankenhäuser, Strafanstalten usw. - und wehe, man setzt hier das Tag mal falsch, schon hat man die gerouteten Touris durch's private Wohnzimmer laufen? Mir scheint, da fehlen bisher nicht nur die entsprechenden Daten, sondern auch das Grundkonzept, wie das sinnvoll machbar ist. Bei Auto-Navis vertrauen manche Fahrer jetzt schon blind den Ansagen. Was wird dann erst mit Fußgänger-Routing auf uns zukommen? Schönen Gruß Martin _______________________________________________ Talk-de mailing list [email protected] http://lists.openstreetmap.org/listinfo/talk-de

