Am Dienstag, 29. August 2006 10:09 schrieb Klaus Klein: > EINE richtige Antwort!! Nicht DIE (einzige) richtige Antwort. ACK. > Nachdem Du beschreibst das Du unter Linux ein separates Programm > (kcharset) verwendest, muss ich Dir einfach mitteilen dass das dünne Eis > auf dem Du stehst zu brechen beginnt. > Das gleiche Tool gibt es seit Generationen unter Windows als charmap.exe > (engl. XP -> Start\Accessories\System Tools\Character Map). Aus Deiner Sicht hast Du sicher recht: freilich ist es bei mir nicht unter win98, nur unter XP. > Ohne böses behaupten zu wollen denke ich das kcharset hier wohl dem > Windowsäqvivalent, das meines Wissens seinen Ursprung im Bereich der > Shareware hat, 'nachempfunden' wurde. Glaube ich auch, denn so sieht es wirklich aus. > Beim Speichern der Datei wird der Benutzer darauf hingewiesen dass, wenn > er nicht eine entsprechendes Encoding wählt, die Sonderzeichen verloren > gehen. > Die Auswahl des Encodings ist dann Bestandteil des Dialogs zum speichern > der Datei, kann aber auch jederzeit unter 'Speichen als' vorgenommen > werden. Stimmt - unter XP geht das. Unter win98 bei mir nicht. > Wie sich die Sache für mich darstellt ergibt sich hier eine 'Patt' > Situation und ist entsprechend nicht für eine Pro/Contra Diskussion > geeignet. u.U. doch! Siehe unten! > In beiden Welten wird man diesen Lösungsweg anscheinend nicht Alleine > und nach meinem Dafürhalten nicht 'intuitiv' finden. Mit "intuitiv" meint man ja das, worauf die "Logik" des normalen Menschen scheinbar von selbst zu kommen scheint, was nahe liegt, was sich gewissermaßen aufdrängt. In beiden Fällen (KDE, XP) muß der Anwender über das Problem der Zeichensätze informiert worden sein. Sonst hat er keine Chance eine Lösung zu finden. Unter XP geht das keineswegs "von selbst". > Ich hoffe Dich jetzt nicht zu entäuschen, aber mein Testweise mit UTF-8 > abgespeicherte Textdatei 'Name.txt' mit dem Namen Deiner Schülerin, wird > unter Windows ganz ohne irgendein Zauber als UTF-8 Datei geöffnet und > korrekt dargestellt.
Das ist sozusagen ein Eigentor. Denn nicht verstandene, von außen nicht unabhängig von der Automatik her einsehbare Abläufe sind der Hauptgrund, warum nicht speziell geschulte und erfahrene Anwender an Technik scheitern: sie haben im Problemfall keine Chance. Deine Darstellung stimmt. Dennoch 1:0 für KDE: da wird beim Öffnen mit kwrite ausdrücklich das Encoding angezeigt. > Für den Wissensstand wie eine Aufgabe unter einem Betriebssystem > durchgeführt werden kann, ist jedoch nicht das Betriebssystem > verantwortlich. Klar, aber dessen Aufbau und Struktur machen es dem Anwender einfacher (KDE) oder schwerer (Windows). Bei dem einen macht es Sinn zu lernen, weil die Logik dahinter weiterhin angewendet bleibt - bei dem anderen lernt man nur Handgriffe, die man u.U. beim nächsten Modell "verlernen" muß. Gruß, Michael Bischof -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

