Martin Schmitt schrieb:
Michael Bischof schrieb:

Da ich darüber wie Markus denke habe ich mich nicht weiter umgetan auf diesem
Terrain. Aus dem Netz weiß ich aber, dass das ein ziemlicher großer
Geschäftsbereich geworden zu sein scheint: den lieben Eltern die Kontrolle
über ihre Kids pflegeleicht und DAU-geeignet zu verkaufen. Für mich riechen
viele solcher Angebote halt nach Abzocken.

Steht in diesem Thread die Frage nach Filterung oder die Frage nach der
Angemessenheit des Preises von 2000 Euro für eine Linux-Appliance im
Mittelpunkt?

Die Frage ist berechtigt! 2000 € für ein _funktionierendes System_ fände ich nicht überteuert, wenn wie unten bemerkt mehrere hundert User zu betreuen wären.

Was sind das überhaupt für 2000 Euro? Wie lange bekommt man
dafür welchen Service vom Hersteller?

Spielt auch eine erhebliche Rolle für den Kostenfaktor!

Wieviel Streß und Ärger kann man
sich mit einer Frickellösung auf dem geschenkten 800-MHz-PC bei einigen
hundert Usern einhandeln?

Sicherlich, unter ungünstigsten Umständen, mehr als die 2000 €

Wären die Ausgabe für die Appliance vielleicht
sogar gerechtfertigt, wenn man auf die URL-Filterung verzichtet? Sind
Jugendschutzbestimmungen (oder Druck durch die Eltern) ein größeres Übel
als das Filtern entgegen der persönlichen Überzeugung?

Interessant!

Ich bin kein Freund sowohl von Filterung als auch von Appliances, aber
mit undifferenzierter schwarz/weiß-Malerei kommt man in diesem Fall wohl
 nicht besonders weit.

*unterschreib*

OpenSource ist nicht gleichzusetzen mit "kostet nichts" Die Leute die diese Dinge programmieren leben nicht allein von Luft und Liebe ;)

Ich habe allerdings so meine Zweifel ob denn diese Barrieren all zulange halten. Dabei kommt mir oft die Hase und Igel Fabel in den Sinn.

ciao, Manfred
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