Michael Bischof schrieb: > Ich stimme Dir da zu. Aber: meine persönliche Meinung zählt hier nicht, weil > nicht umsetzbar, nicht prophylaktisch. Es geht also darum, welche Ware, die > man weder will noch für irgendwie gut hält, zu kaufen wäre. > Dieses Angebot ist für lau zu haben. Die tägliche Arbeit machen Andere > (Pflegen der White List). Eine Black List ist doch eh das Gleiche in Schwarz.
Nein. Eine Blacklist identifiziert die ungeeigneten Seiten, während bei einer Whitelist alles als ungeeignet gilt, was nicht ausdrücklich auf Eignung überprüft wurde. Die Hemmschwelle oder die Denkweise um eine Seite ausdrücklich freizuschalten, ist mit Sicherheit eine andere, als um eine Seite ausdrücklich zu sperren. Hast Du Dich mit den Links, die ich gepostet habe, auseinandergesetzt? Wenn ich sage, die Blacklists kosten im Abo nur ein Taschengeld, dann meine ich das auch so. >> Inwieweit >> eine unter Beteiligung staatlicher Stellen betriebene Seite Rücksicht >> auf die Meinungsvielfalt im "sicheren Surfraum" nimmt, darf man sich >> ebenfalls fragen. > > Ok, aber wenn das Redakteure sind glaube ich nicht, dass die sich trauen > würden politisch zu zensieren - auf jeden Fall nicht mehr, wenn nur 1 Hinweise > kommt. Gesperrte Nazi-Seiten sind politische Zensur. Game Over. Wer ist nach den Nazis als nächstes dran und wird nicht freigeschaltet? RAF-Seiten? Milli Görüs? Attac? Taz? > Denke ich auch. Und unter Windows sollte das mit einem Klacks zu machen sein > (~ keine große Zusatzarbeit). Vor drei Tagen waren noch engagierte Schüler da, die ein Linuxsystem warten sollten und jetzt ist Dir "Windows" als Erlöser willkommen. Schade. Was kommt danach? Bindende Benutzung des Internet Explorer? -martin
signature.asc
Description: OpenPGP digital signature
-- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

