Ernst May-Jung schrieb:
http://riseuplabs.org/grimoire/storage/software-raid/#booting_off_raid_Das würde ich jetzt echt gerne machen.
Kochrezepte aus dem Internet sind so gut wie nie geeignet, um irgendwelche Probleme zu lösen.
Aber einfach den Befehl eintippen. Woher weiß ich, das /dev/sdb1 auch wirklich die Patition ist, die ich meine?Geht das mit mdadm? Und wie erkenne ich, dass mein Raid noch richtig läuft?
cat /proc/mdstatIn der Regel läuft auf Linuxkisten der mdadmd, der eine Mail an root sendet, wenn eine Platte absemmelt. Die sollte dann halt auch wirklich zustellbar sein.
Ich wollte echt besser schlafen können, als ich das Zeug aufgestzt habe. Nun hab ich das Gefühl, ich habe eine Zeitbombe in Keller.
Wenn Du eine Sache als Placebo implementierst ("Mein RAID, meine Firewall, meine Verschlüsselungssoftware"), hast Du ein Problem. Wenn Du aber vorher drüber nachdenkst, was Du tun mußt, um im Fehlerfall angemessen reagieren zu können, kannst Du auch ruhig schlafen.
Wenn Du nicht einmal weißt (s.o.), wie Deine Devices unterm RAID heißen, unterstelle ich allerdings, daß Du in der Tat ein Problem hast. Eine Zeitbombe hast Du deswegen aber noch lange nicht im Keller. Ein Backup hast Du ja hoffentlich auch noch.
Ich würde empfehlen, keine hektischen Verschlimmbesserungsversuche mit Deinem Produktivsystem zu machen. Wenn's tatsächlich morgen kracht, kriegst Du das auch so schon irgendwie zum laufen. Software-RAIDs sind in fast jeder Hinsicht recht robust.
Nimm Dir fürs erste eine Spielkiste mit zwei Platten ran, um die Varianten mit RAID und Grub durchzutesten. Platte raus, Platte rein, und so weiter. Wenn Du dann ein Gefühl für die Sache hast (geht recht schnell), kannst Du immer noch anfangen, den Rechner zu verbiegen, mit dem das Geld verdient wird.
-martin
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