Hi,

kennt sich hier Jemand mit den Interna von Digitalkameras aus? Mir geht es um 
Folgendes:
wie eine Kamera mit photochemischem Film funktioniert weiß ich. Ist bekannt 
und übreall dargestellt. Aber eine digitale Kamera?
Eine einfache Übertragung von der traditionellen Kombination Kamera/Film geht 
wohl nicht: das Licht ,,schreibt" in den Film Beim Entwickeln wird daraus 
eine logarithmische Dichtekurve. Die kann man interpretieren lernen; dann 
kann man besser fotografieren.

Bei der digitalen Kamera haben wir den Sensor. Er wandelt Licht in Spannung - 
richtig? Aber was genau passiert dann damit? Offenbar ist die Übertragung ins 
spätere ,,Bild" linear, nicht logarithmisch. Komischerweise aber gibt es 
offenbar Grenzen: bei linearer Kennlinie müßte z.B. bei Überbelichtung die 
Ausgabedatei einfach viel größer werden. So ist es aber nicht - es gibt 
einen ,,Endpunkt": die zu hellen Bereiche des Bildes erscheinen 
undifferenziert nur Maximalweiß.

Und es ist offenbar nicht so dass der Output des Sensors direkt in einer Datei 
gespeichert wird, etwa der raw-Datei. 
Ist da noch eine Minicomputer dazwischen, der den Output des Sensors 
vorverarbeitet, um ihn dann erst in der raw-Datei zu speichern? Dann wäre 
wichtig zu wissen mit welchen Parametern dieser Computer arbeitet, was er da 
eigentlich macht. Gibt es, falls es so ist, Unterschiede zwischen den 
Kameraherstellern hierbei? 

Da werden doch noch zusätzlich das Datum, die Details der Belichtung usw.usf. 
mitgespeichert?

Hat Jemand Lust und die Kenntnisse hierzu mal was zu sagen?

Gruß,

Michael Bischof 
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