Michael Bischof schrieb:

> Vom Konzept her ja: man belichtet stets so, dass bildwichtige Lichter 
> nicht ,,ausfressen". Von der Praxis her nicht: selbst an einem Tag wie 
> gestern mit vielen Wolken, also diffusem Licht und geringen Kontrasten, 
> passiert Folgendes. Belichtet man so, dass die Lichter nicht 
> ausfressen, ,,saufen" die Schatten ab. - Beleg per PM an Euch, Max und 
> Martin.

Wie Du es hingekriegt hast, am hellen Tag ein derart verrauschtes Foto
hinzubekommen, würde mich jetzt aber schon mal interessieren.

> es sieht wohl so aus als ob das digitale Fotografieren noch am Übergang von 
> der Altsteinzeit zur Jungsteinzeit steht. Es fehlt eine einstellbare (!) 
> logarithmische Kennlinie und der Kontrastumfang ist mindestens 3 
> Blendenstufen kleiner als bei konventionellem Filmmaterial. 

Leider fährt die breite Masse da draußen ganz furchtbar auf Megapixel
und nochmal Megapixel ab, so daß es für die Hersteller im für uns
zugänglichen Segment kaum Anreize gibt, an so etwas obskurem wie dem
Dynamikumfang zu arbeiten. Da ist man bei der analogen Fotografie, wo
man sich für höchstens 10 Euro beim teuersten Film bedienen kann, schon
deutlich besser dran.

Ich neige allerdings nicht dazu, Dir zuzustimmen, daß Digitalkameras
gezielt Filmeigenschaften nachmachen sollten. Nach der Kennlinie käme
dann ja vermutlich gleich der Schwarzschildeffekt. Und ich dachte, ich
hätte davor jetzt Ruhe. ;-)

-martin


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