René F. Franke schrieb: > Und das Ganze nennen wir dann Sidux. Ich hatte das eine ganze Weile im > Einsatz. Sonderlich "bleeding" war es nicht.
Sidux hatte ich für den größeren Teil von 2009 auf dem Laptop und fand es eher nervig, weil an allen Ecken und Enden irgendwelche Sachen doch nicht funktionierten. Aber gut, das Dilemmma zwischen Aktualität und Stabilität ist ja nicht wirklich neu. Das haben wir schon vor 10 Jahren diskutiert. Ich habe mich nur ein einziges mal wirklich geärgert, das war vor 2 Jahren, als sich über Nacht das ICQ-Protokoll geändert hat. Der Ablauf sah damals so aus: 1) Windows-User - Anmelden. - Geht nicht. - Auf http://pidgin.im gehen, nachschauen, "Download" klicken. - Setup.exe, weiter, weiter, fertigstellen. - Ergebnis: Wieder alles im Lot. 2) Linux-User (Ubuntu war das bei mir) - Anmelden. - Geht nicht. - Googeln, herausfinden, daß sich das Protokoll geändert hat. - Einen Bug bei Ubuntu aufmachen: http://is.gd/artaJ - Sich aus 20 verfügbaren Workarounds/Patches den passenden aussuchen. - Eine dubiose Zeile in /etc/apt/sources.list aufnehmen. - Hoffen, daß der Fix es irgendwann auch mal in die Distribution selbst schafft. - Ergebnis: Notdürftig zusammengefrickelt. Es hat dann noch eine Woche gedauert, bis der Bugfix tatsächlich über den regulären Updatekanal von Ubuntu verfügbar war. Wer nicht so clever war, sich bei Launchpad durchzuklicken, stand so lange im Regen. Die Moral von der Geschichte war für mich: Wenn Du "Bleeding Edge" Open Source in einer stabilen Umgebung willst, mußt Du als Betriebssystem Windows benutzen. -martin -- Martin Schmitt / Schmitt Systemberatung / www.scsy.de --> http://www.pug.org/index.php/Benutzer:Martin <-- -- ---------------------------------------------------------------------------- PUG - Penguin User Group Wiesbaden - http://www.pug.org

