Hallo Jonas, danke für die Infos.
Über den Punkt "Die einzige Besonderheit bei Gentoo ist, dass Du sehr viele Schreiboperationen durch das häufige Kompilieren erzeugst." mache ich mir Gedanken. Ich könnte die SSD schonen, wenn ich die Compilierung in einer RAM Disk durchführe. Der Rechner verfügt über 8 GB RAM, ggfs. könnte ich den - wenn es für diesen Zweck sinnvoll ist - aufrüsten. Kann ich die Kompilierung in die RAM Disk verlagern? Viele Grüße Georg > Gesendet: Sonntag, 26. Februar 2017 um 09:17 Uhr > Von: "Jonas Stein" <[email protected]> > An: [email protected] > Betreff: Re: [Trolug] Gentoo 4 Server auf M.2 SSD > > Hallo Georg, > > > Nach all dem Vorgeplänkel jetzt meine Frage: > > Was muss ich beachten, wenn ich Gentoo auf M.2 SSD installieren will? > > > Die Seiten > > https://wiki.installgentoo.com/index.php/Storage_devices > > https://wiki.gentoo.org/wiki/SSD > > > habe ich überflogen. Hier sind mir keine Besonderheiten aufgefallen, die > > außerhalb gewöhnlicher Konfiguration waren. > > Habt Ihr Erfahrung mit Linux speziell Gentoo auf M.2 SSD? > > Vorneweg: Ich habe mit M.2 SSD keine Erfahrung. Unterscheidet die sich > denn außer dem Anschluss und der Form von einer SATA SSD? > > Eine M.2 sollte unabhängig von der Distribution immer gleich und gleich > gut funktionieren, denn die Distributionen unterscheiden sich im > wesentlichen darin, wie die Programme bei Dir installiert werden, nicht > welche Hardware unterstützt wird. > Gentoo "weiß" also nichts vom Speicher auf dem es liegt. > > Die einzige Besonderheit bei Gentoo ist, dass Du sehr viele > Schreiboperationen durch das häufige Kompilieren erzeugst. > Das war mal bei SSD ein Problem, weil die früher schnell verschlissen. > Bei aktuellen, hochwertigen SSD ist das kein Problem mehr. > Mehr dazu z.B. hier: > http://blog.krollontrack.de/die-lebensdauer-und-der-lebenszyklus-von-ssds/3942 > > Beim Bau des Kernels entscheidet sich, welche Hardware unterstützt wird. > Du kannst es Dir also einfach machen und auf einem System einen Kernel > bauen und wenn der sich bewährt für alle Linux Systeme verwenden. > > Beim ersten Kernel kannst Du als Start die /proc/config.gz auspacken und > verwenden (wenn vorhanden). Das ist die Konfiguration des gerade > laufenden Kernels. > > Wenn Du auf einem System einen Kernel bauen oder updaten möchtest, > kopierst Du die .config in den Ordner, wo Deine Kernelsourcen liegen. > Das ist in der Regel /usr/src/linux (symlink auf den neuesten) oder > /usr/src/linux-VERSION. > Dann in diesem Ordner make oldconfig aufrufen und das Skript fragt nur > Einstellungen ab, die im bereitgestellten .config noch nicht vorgegeben > wurden. > > So kannst Du gleiche Kernelversionen schnell übernehmen, aber auch > Updates durchführen. Dann sollte auf jedem System die gleiche Hardware > unterstützt werden. > > Beste Grüße, > > -- > Jonas Stein > _______________________________________________ > Trolug_trolug.de mailing list > [email protected] > https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/trolug_trolug.de > _______________________________________________ Trolug_trolug.de mailing list [email protected] https://ml01.ispgateway.de/mailman/listinfo/trolug_trolug.de
