On 23.04.2014 11:24, 3052192 wrote: > Hallo Michael, > > nach der Leipziger Buchmesse habe ich mir Papyrus angeschafft; nicht zum > Schreiben (damit bin ich fertig) > sondern zum Korrekturlesen usw. > > Grosser NACHTEIL. Papyrus kann OO-Dokumente nur auf dem Umweg über > OO-Export nach WORD importieren, > Danach sieht das Manuskript fürchterlich aus (bei mir stimmen Seiten > nicht mehr, Sprungverweise werden > zwar angezeigt, haben keine Funktion...) > > Ich nutze nur die Papyrus-Stilanalyse (Suche nach langen Sätzen, > doppelte oder fehlende Leerzeichen, > Zeichensetzung, Duden), die finde ich hilfreich! Zur Korrektur muss ich > zwischen beiden Dokumenten hin- und herspringen. > > Die Papyrus-Funktion Timeline kann auch der Navigator: Alle Absätze, die > einer Absatzformatierung > "Überschrift" untergeordnet sind, kannst Du in allen Ebenen nach > Belieben verschieben. (ich gehe in > meinem Fall von einer Sachbuchgliederung aus) Bei einem Roman geht das > genauso, die ordnenden > Überschriften wären dann nur temporär bis zur Fertigstellung nötig und > könnten dann gelöscht werden. > > Papyrus ist ein Vater-Sohn - Unternehmen, ich weiß nicht, wie weit die > innovative Programmierung geht > oder woraus das Programm zusammengebastelt worden ist. Vielleicht schaut > ja doch mal ein > OO-Entwickler drüber?! Ich denke aber, eine vergleichbare Extension > spräche nur Vielschreiber > an und müsste kosten, das ist wieder nicht im Sinn von OO. >
Als ich noch Ms-Produkte nutzte (ist schon eine ganze Weile her), unterschlängelte mir die Grammatikprüfung von Word fast jeden Satz grün. Als Begründung wurde angegeben, diese Sätze seien zu lang, und lange Sätze seien schwer verständlich (was grundsätzlich nicht falsch ist). Nur sind lange Sätze unter Juristen eher normal, sodass mich diese Funktion ziemlich nervte. Doppelte Leerzeichen kann auch die Autokorrektur von Apache OpenOffice wegmachen. Das Ignorieren doppelter Leerzeichen muss sogar extra aktiviert werden. Ansonsten ist eine gute Grammatikkorrektur gerade für die deutsche Sprache nur schwer zu programmieren und würde möglicherweise auch zu einigen Beschwerden führen, beispielsweise wenn ein Dativ nach "wegen" moniert würde. Ich glaube, der Beruf des Lektors (im Verlagswesen) ist noch nicht zum Aussterben verurteilt. Gruß Michael
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