Gert Doering schrieb:

> Hi,
>
> On Tue, Oct 01, 2002 at 08:38:36PM +0200, Thomas Riedel wrote:
> > Ich w�rde vorschlagen, da� man sich dort streitet, wo man wirklich
> > unterschiedlicher Meinung ist. "Spam" kommt aus einem Monty-Python-Sketch
> > und steht f�r etwas, was niemand will oder sch�tzt. Da� spam �berhaupt ein
> > Problem ist, beruht darauf, da� man ihn �ber das Internet so g�nstigt
> > verschicken kann. Spam ist nichts als Verschwendung von Ressourcen.
>
> Sorry, das ist zu eng.  Mich nervt der taegliche Muell in meinem
> "Papier"-Briefkasten auch.  Da ist es nur weniger, weil es dankenswerterweise
> der Absender ist, der dafuer bezahlt.
>
> Diese ganze Gesellschaft ist krank.
>
> > Ich bef�rworte ihn nicht. Aber eine Regelung von spam hat einen anderen
> > Charakter als ein generelles opt-in. Opt-in ist nicht die L�sung von spam.
>
> Opt-In loest SPAM - wenn ich nur Mails (oder Post!) von Verteilern
> bekaeme, wo ich explizit bestaetigt habe "ja, das will ich haben!", haette
> ich kein Problem damit.
>
> Werbung kann interessant sein: wenn sie fuer etwas ist, was mich
> interessiert, wo ich den Leuten explizit mitgeteilt habe "ja, sagt mir,
> was sich bei Euch so tut".

Wenn man in festen Kategorien denkt, die hart sind wie Beton und die man nach
linearer Art aufaddieren oder nachher subtrahieren kann, stimme ich zu. Aber ich
halte das Internet f�r eine nichtlineare Struktur, deren Bestandteile nur in
gegenseitiger Abh�ngigkeit verstanden werden k�nnen. Deren Grenzen sind daher
eher "fluide". Was ist dann aber "Werbung"? Eben nicht notwendigerweise eine Art
der Ressourcenverschwendung. Denn es geht doch nur um ein Minimum an
Aufmerksamkeit. Wenn danach ein erster Kontakt hergestellt ist, kann man
miteinander verhandeln, ob man dieser Sache mehr und ggf. welche Aufmerksamkeit
schenken will. Dh eben nicht alles oder nichts (dieses gegebene Produkt
interessiert mich oder nicht), sondern man geht von sehr abstrakten Pr�ferenzen
aus.

Thomas Riedel

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