On Tue, 26 Aug 2003, Lutz Donnerhacke wrote: > Nat�rlich. SSL ist ein Applikationstunnel und IPSec ein Netztunnel. > SSL bietet Layer4, IPSec Layer2.
Nur nebenbei: Es gibt OpenVPN, was SSL auf Layer 2 bietet. Die Verbindung laeuft ueber UDP, der Inhalt der Pakete sind gewoehnliche IP-Pakete, SSL-verschluesselt. Nutzt unter *BSD und Linux die Tunnelinterfaces. Es ist zumindest sehr simpel aufzusetzen. (Im Gegensatz zu BSD-KAME war ich mit FreeSWAN-IPSec, der gaengigen Linux-2.4-Implementation, verfeindet. Es dauerte immer laenger als geplant..) (Andreas) > > Ich frage mich, warum Pay per view schlecht ist. Weil ich mich aergere, wenn ich nochmal bezahlen muss, nur weil meine kleine Tochter im spannendsten Moment gerade eine Tasse umgekippt hat;-) > Mehr als den Mainstream bedienen. Ich betrachte das derzeitige industrielle > Angebot an Musik/Film als intellektuelle Beleidigung. Da ist was dran. Das Gute ist, wie Du schon schreibst: es gibt Kunst abseits von Warner & Co:-) > Alle Erfahrungen mit industrieller Rechteverwertung in der Unterhaltung > zeigen, da� das Niveau bei steigenden Entgelten immer weiter abrutscht. Mir tat der Knabe richtig leid, der mir auf einer Party vorgejammert hat, dass seine Plattenfirma immer mehr Geld braucht, um einen Kuenstler in den Charts zu plazieren und er deshalb in der Wahl der Kuenstler kein Risiko mehr eingehen kann. > Ich komme von der Idee eines Dokumentenaustausches und vom Backup. > TCPA gestattet mir, meine Dokumente auf fremden Systemen immer noch zu > kontrollieren. Das ist gut, denn das bef�rdert den Datenschutz. > > Der Umkehreffekt von TPCA, n�mlich der, da� umgekehrt Dokumente, die nicht > von mir stammen, bei mir Restriktionen unterliegen, macht mir Bauchschmerzen. Kannst Du mal kurz skizzieren, wie Du Dir eine Dokumentenverwaltung mit TCPA technisch in etwa vorstellst? Ich habe vor einigen Jahren mal in einer Bude gearbeitet, die ein Dokumentenverwaltungssystem verkauft hat. Ich kann mir sehr schwer vorstellen, da TCPA sinnvoll zu verwenden. Ein Szenario meinerseits: Alle Chefsekretaerinnen einer Firma bekommen einen TCPA-Rechner, auf dem zertifiziertes Windows TCPA und Word TCPA laeuft. Die Rechner sind so konfiguriert, dass sie einander vertrauen. So kommen keine Dokumente, die in dieser Huelle schlummern, an die Presse oder zur Konkurrenz.. vorausgesetzt, dass auch Ausgaenge wie e-Mail oder auch nur das Drucken zu Nicht-TCPA-Umgebungen moeglich sind. Wenn ich z.B. den unzertifizierten HP-Drucker im Netz ueber LPD anspreche, kann ich das problemlos auch zu einem Rechner schicken - das ist geradezu trivial. Also muss der Drucker auch TCPA-geschuetzt sein. Ein Dokument, was man sich nur einmal angucken kann, ist ausserhalb von paranoiageschwaengerten Geheimdienstszenarien doch nutzlos.. (Mal abgesehen, dass ich auch schon ein Programm gesehen habe, welches zur Datenuebertragung vom Mainframe ein Termimalprogramm auf dem PC benutzte, um die Daten anzuzeigen - es wurde vom PC ueber den Bildschirmspeicher eingelesen.. Einer der lustigsten Workarounds, die mir begegnet sind - zeigt aber auch, das viele Loecher zu stopfen sind, bis so eine Huelle perfekt ist) Mich ueberzeugt mein eigenes Szenario nicht - kannst Du mir ein besseres beschreiben? Mir fehlt wohl die noetige Phantasie.. Es gruesst Peter
