On Thu, 21 Aug 2003, Andreas Jellinghaus wrote: > On Do, 2003-08-21 at 05:01, Peter Ross wrote: > > > Wenn ich als Admin fuer 24/7 reliability verantwortlich bin, ist das > > unakzeptabel, auf einen Hersteller zu warten. > > Client reliability macht man doch meist, indem man die Geraete > austauschbar haelt, ein paar extra hat, und als oberste Policy > setzt, das wichtige Daten immer auf dem Server sein muessen. > Oder?
Wenn es nur darum geht, ein paar Desktop-Maschinen fuer eine Verwaltung vorraetig zu haben, hast Du sicher recht. Und zugegebenermassen ist so manches Firmennetz relativ offen gegen das Einstoepseln von Rechnern. Nicht zu reden von WLAN-Zugriff. Mir bekannte Methode dagegen ist das Drueberlegen verschluesselter Kommunikation wie IPSec mit Schluesseln, Radius-Server etc. Ja, es waere schon manchmal wuenschenswert, dass man Ethernet-MAC-Adressen nicht faken kann.. Koennte sein, dass Du damit als Verkaeufer ueberzeugst, TCPA einzusetzen, wenn jemand fuer Abteilungen einer Bank neue Hardware kaufen soll.. Wenn die Deutsche Bank 1000 PCs mit TCPA kauft und zehn Banken mit gleichen Stueckzahlen nachziehen, dann ist TCPA Massenwaere und wird vielleicht per Default in jedem PC sein. Dabei faellt mir ein technisches Problem ein - wenn ich es recht sehe, steht und faellt TCPA mit dem Vertrauen in den Hersteller.. Derzeit kauft der Privatanwender bei Aldi.. und Heiner versuesst sich seinen Suedostasienurlaub mit dem PC-Einkauf vor Ort.. Kurz gesagt - ist dieser Billigsektor ueberhaupt geeignet, Sicherheit zu erzeugen? Wird es nicht bald 10000 gefakte Chips geben, die alle gleich sind und so zumindest DRM zu schaffen machen? Oder findet auf diesem Wege eine Marktbereinigung statt und es gibt nur noch IBM, Siemens, Compaq und Dell zu kaufen? > > Das klingt nach: nicht wirklich sinnvoll, sondern von Contentanbietern > > aufgedrueckt oder durch Werbung benebelt. > Nun, das scenario fuer Geldautomaten ist damit ja noch nicht vom > Tisch. Richtig, ich bezog diese Zusammenfassung auf Nutzen fuer den Heimanwender. > > Die Verheiratung von Daten und Hardware ist fuer den Endnutzer meist ein > > Hindernis. > > Proprietaere Loesungen durch einen gemeinsamen Standard ersetzen > ist aber meist von Vorteil. Naja - so unportabel wie mit TCPA waren Daten noch nie;-) Bis jetzt hat man ein Problem, eine Mailbox aus dem Exchangeserver in eine IMAP-Box umzuwandeln - in Zukunft dann, sie der Festplatte irgendeines Mailservers zu entreissen und auf seinen baugleichen Nachbarn zu transportieren. > Zudem, was ist mit dem Servicetechniker der Bank? Gegen den > hilft die Videoueberwachung wenig. TCPA dagegen wird der kaum knacken > koennen. Da hast Du recht, wobei z.B. schon ein regelmaessiges Checken des EEPROMS (im Sun-Beispiel) gegen Veraenderungen zusaetzliche Sicherheit bietet. Dies gilt fuer alle Systeme. Ein Intruder Detection System sollte schon Alarm schlagen, wenn ein System veraendert wurde. Das kann auch noch checken, wenn es zwischenzeitlich in fremden Haenden war. Wenn ich - bei Deinem Beispiel des Servers in fremden Haenden - zehn Minuten brauche, um einen frischen Server aufzusetzen, und laenger fuer den Check, gilt: Festplatte raus, neue rein, install - und ich habe eine Festplatte, die ich hinterher gaanz gemuetlich analysieren kann. Das geht mit TCPA nicht mehr ohne weiteres.. Gruss Peter
