On Thu, 29 Jan 2004 17:09:34 +0100 (CET)
Hartmut Pilch <[EMAIL PROTECTED]> wrote:

> Es gibt in den Heise-Foren nicht wenige Leute, die glauben, jedes
> Werk, das jemand anderen zug�nglich gemacht hat, m�sse gleich f�r alle
> frei zug�nglich sein.

Nach meinen Erfahrungen aus dem (und meinen eigenen Beitr�gen im)
Heise-Forum geht es nicht um Inhalte, die anderen zug�nglich gemacht
wurden, sondern um Inhalte, die (mit Einverst�ndnis der UrheberInnen)
ver�ffentlicht wurden.
   Ein gro�er Unterschied!


> Ob die Autoren freier Software wirklich auf die M�glichkeit verzichten
> wollen, auch mal etwas propriet�res zu schreiben, bezweifle ich indes.

Auch �berzeugte SozialistInnen werden (solange kein Kommunismus
existiert) nicht unbedingt auf die M�glichkeit verzichten wollen,
Propriet�res zu schreiben. "Es gibt kein richtiges Leben im Falschen",
schrieb Adorno, und auch (vielleicht sogar: gerade) SozialistInnen
werden im Kapitalismus nicht auf die wirtschaftlichen Grundlagen eines
guten Lebens verzichten wollen.


> Freie Software stammt ja nicht unbedingt von einer
> "Opensource-Bewegung"  sondern vielfach von Firmen, die aus
> �konomischen Gr�nden das eine frei und das andere propriet�r machen
> und gerne beide Optionen h�tten.

Da wiederum hast du nat�rlich Recht.

Gru�


Holger

-- 
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