Reinhard Foerster schrieb:
 >
> Ein Portscan verursacht sinnlosen Traffic. Traffic kostet Geld und
> behindert andere Dienste. Das ist bereits ein Schaden. 
> Zur Zeit ist dieser Schaden meistens vernachl�ssigbar klein. Das wird 
> sich vermutlich �ndern.
> 
> Es k�nnte durchaus sein, da� man in 2 Jahren �ber eine 64kBit-Verbindung 
> gar nichts mehr im Netz tun kann, weil Scans, kranke Protokolle wie
> Gnutella & Co sowieso diverse Viren einen schmalbandigen Anschlu� durch 
> v�llig �berfl�ssigem Traffic lahmlegen.

Die 64k Leitung wird in 2 Jahren zwar durch allen m�glichen 
Multimedia-Schrott veraltet sein, aber bestimmt nicht durch Portscans 
lahmgelegt werden.
Wenn Du mal Deinen Traffic analysierst, dann wirst Du auch feststellen, 
dass das Datenaufkommen der Anklopfer im Promillebereich der 
eigentlichen Nutzdaten liegt, wenn man von gezielten Attacken absieht.
Den Schub an Port- bzw. Netzscans gab es durch die Verbreitung der 
Trojaner und M�chtegerncrackern. Meinst Du wircklich, dass sich diese 
Art der User in naher Zukunft so enorm vermehren wird?
Das bedarf meiner Meinung nach schon einer grandiosen neuen Erfindung 
des Rechnereinbruchs, dass so viele auf den Zug aufspringen sollen und 
das Portscanning zum Weltvolkssport wird.

Ausserdem ist ein Portscan im Normalfall nicht sinnlos, sondern sagt dem 
Scanner, welche Dienste er auf dem jeweiligen Rechner evt. nutzen kann. 
Der Rechnerbetreiber sollte sich, wenn er seinen Rechner in ein 
�ffentliches Netz stellt, schon im Vorfeld bewusst sein, dass er das 
Interesse der �ffentlichkeit weckt und dieses Publikum nicht nur aus dem 
gew�nschten Kundenstamm ist.



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