Am 2004-03-15 11:52:00, schrieb Sascha Morr:
>> Wer sagt das ?
>> Wollen wir das �berhaupt ?
>
>Du vielleicht nicht, andere schon.
Dann sollen Sie eine kommerzielle Distri nehmen...
Sich dort beschweren und wenn dann die neuesten
der neuesten Progis rauskommen, daf�r Bezahlen.
Kommerzielle Erf�llen eben die W�nsche der Kunden
wenn sie daf�r bezahlt werden.
>> Das glaube ich weniger...
>> 80% der Leute die Ich kenne wollen Server haben...
>> Und f�r die kommen RedHat SuSe oder Mandrake nicht in frage...
>> Was wollen die auch mit einem X auf nem Server ?
>
>Wer zwingt Dich Redhat, SuSe oder Mandrake mit X zu installieren? Ich
>denke das Linux sehr wohl eine Zukunft jenseits des Servermarktes hat.
Ebend nicht, denn ich habe hier die Server-Variante von Redhat
und die MUSS X installieren sonst kannste den Apache, proftpd
und courier-imap sowie das restliche System nicht konfigurieren...
Komplett daneben, denn es ben�tigt �ber 600 MByte Festplatte
wogegen Debian gerade mal 230 Mbyte ben�tigt.
>Offenbar sind dem normalen Benutzer ein paar Bugs die dann schnell
>behoben werden weniger wichtig als Features zu haben die aktuell sind...
Das ist ja wohl offensichtlich, - siehe Windows.
>> W�hrst Du dann bereit f�r Debian zu bezahlen ?
>
>Da ich mir schon einige Mandrake Packungen gekauft habe ja! Aber mir
>bietet hier in Deutschland eben keiner entsprechendes an! Au�erdem
>bietet mir Debian eben im Desktopbereich/Homeuserbereich nicht das was
>mir Mandrake bietet.
Aber Mandrake wurde als kommerzielle Distribution gestartet. Debian
als non-commercial. Aufgrund der Tatsache, das Debian von freiwilligen
programmiert und gewartet wird, die daf�r kein Geld bekommen, wird
eben nur das gemacht, was notwendig ist und was die Entwicklergemeinde
ben�tigt.
Alles andere sind W�nschen von au�enseiteren und m�ssen warten. Ganz
logisch, denn warum soll ich neue Features f�r meine Programme
programmieren wenn ich sie garnicht ben�tige ?
Das programmieren fri�t nur meine Freizeit...
Wenn mir allerdings jemand ein patch schickt oder eine angemessene
Spende, dann sieht die Sache nat�rlich ganz anderst aus...
>Nein nicht kommerziell. Eher auf Basis einer Community mit Foren, Einer
>L�sungssammlung etc. Nat�rlich k�nnte man so etwas auch kommerziell
>erg�nzen.
Daf�r ben�tigst Du aber festes Service-Personal die vor allem in
Schichten arbeiten k�nnen. Sprich, bei einer Interneationalen
Distribution ben�tigst Du 24/24 Unterst�tzung.
Au�erdem sollte man die Mailinglisten in "stable", "testing" und
"unstable" splitten, damit die Mailinglisten nicht �berflutet werden.
Ich bin ja nun seit 03/1999 dabei und in den lezten zwei Jahren
wird hier auf der liste so gut wie kein stable mehr behandelt...
Wenn jemand ein "stable" haben will mu� er nicht unbedingt 3800
Messages pro monat herunterladen, wenn nur 3400 davon nur "sinnlose"
UNSTABLE Fragen sind, die sie nicht interessieren.
Ich denke, das sollte irgendwie noch verbesert werden...
Bin gerade dabei, meine Server den lezten Schliff zu geben, - und
wegen diverser Anfragen werde ich f�r jede Version, also POTATO,
WOODY und SARGE eine einzelne Mailingliste einrichten...
Genauso eine, die meine eigenen Programme und Backports betrifft.
Sprich, ich habe hier mehrere Personen, die WOODY nicht installieren
k�nnen, weil der Rechner zu klein ist. Du brauchst also POTATO...
Daf�r krigste keine Hilfe auf der Liste...
...aber als Antwort: Kauf die nen neuen Rechner
(erz�hl das jemanden der 150 � netto im Monat
verdient und ne Familie ern�hren mu�)
>> Es gibt Mailinglisten f�r Knoppix, Gento und andere...
>> Aber alle kommen zur debian-user-german...
>
>Tja dann freu Dich schon mal darauf das es noch viel viel mehr werden
>wird.
Dann wird es aber irgendwann jede menge "gute" Leute geben, die die
Liste nicht mehr lesen weil 35 MByte pro Monat einfach zu viel sind
und was dann... (zur zeit sind es ja nur 3800 Messages mit 14 MByte)
>> Das nervt gewaltig, vor allem wenn ich 11 Knoppix CD's und 3 DVD's
>> habe die alle nicht funktionieren. Das gillt auch f�r das Mandrake
>> Live-System...
>
>Live CDs sind Live CDs sprich nicht unbedingt daf�r gedacht auf die
>Festplatte installiert oder erweitert zu werden. Wer das will sollte
>sich lieber eine normale Distribution holen.
Ich wollte sie auch nicht installieren. Einfach nur ausprobieren...
Bei allen CD's ben�tigst Du schon mindestens einen Athlon 1000 und
nicht unter 512 MByte Speicher was die meisten die ich kenne nicht haben
Dann sind soviele Bugs drin, und teilweise booten die cd/DVD nich mal.
>> >Nun eine moderne Distribution sollte normalerweise die M�glichkeit
>> >bieten ohne gro�e Umst�nde aktuelle Software einzusetzen. Genau das
>> >ist jedoch bei Debian nicht gegeben. Aber das Problem zieht sich
>>
>> Inwiefern ?
>
>Wo kann ich ohne gro� auf backports mit all ihren Problemen
>zur�ckzugreifen auf Woody aktuelle Programme installieren ohne das ich
>sie selbst kompiliere etc?
Wie willst Du das unter Linux realiesierne ?
Besonderst wenn wie 12 unterst�zte Architekturen haben.
Ich verf�ge mittlerweile �ber ein paar Architekturen die ich als Build-
Systeme/Server herrichetn will und suche derzeit noch ein paar leute,
die mir dabei Helfen wollen...
i386, alpha, ppc, 68k, sparc, mips, hppa
das sind immerhin schon sieben und den achten soll ich n�chsten Monat
bekommen: amd64
Du verlangst, das die Developer die gesmaten Binaries f�r alle
oben genannten Architekturen zur verf�gung stellen !
Diese acht architekturen gibte es alle als Desktoprechner (meine
Rechner sind es) und Dein Wunsch ist absolut unrealistisch.
Allerdings w�hre es nicht schlecht, jemand Programme kompiliert hat,
man einen zentralen Server hat, auf dem die binaries/Pakete
abgeladen werden k�nnen um sie den anderen zur verf�gung zu stellen.
� la <http://www.backports.org/>...
Aber was ist dann mit sicherheit ?
Backdoors, eingebaute Rootkits, Spyware ?
>Und warum ist es nicht einfach m�glich wen man schon keine
>Abw�rtskompatibilit�t einbaut mehrere Versionen einer Bibliothek
>nebeneinander zu installieren obwohl das gehen sollte? (ja ich rede von
>linux)
Ist es doch...
ich habe libc5 (2.0.7) und libc6 (2.2.5 und 2.3.x) installiert...
Allerdings ist meine glibc 2.3.x eine speziell angepaste Version
f�r WOODY, die es erforderlich macht, das Programme die 2.3.x
ben�tigen speziell daf�r kompiliert werden (wegen des fehlenden
symlinks, denn der zeigt auf 2.2.5)
>> Geht �brigends auch bei Linux, denn ich hatte in Slink zwei X-Pakete,
>> die ich �ber POTATO bis nach WOODY portiert habe... weil sie nicht
>> mehr in Debian sind.
>
>Ja es geht aber unter welchen Aufwand?
Unter windows ist es ebenfals enormer aufwand f�r die programierer,
denn die Windows-API mu� je ebenfals entsprechen abw�rtskompatibel
programmiert werden was das System entsprechend aufb��t.
Wenn Du aus WinXP, die 16 Bit unterst�tzung und Win95/98 API
rausnimmst, wird warscheinlich das Installierte Basissystem rund
20-40 kleiner sein....
Unter Linux wird halt gestutzt um den Balast nicht zu haben...
F�r was brauchst Du die Abw�rtskompatibilit�t, wenn Du sowieso
das neueste installieren willst ?
>Und das mu� man Dir auch anrechnen. Das Problem liegt im Konzept der
>Distribution!
Gut, ich konnte nun auch sagen, das "Michelles-Backporting-Service"
kommerziell ist und professionel 35 Stunden oder mehr die Woche an
Backports arbeitet die sich OHNE probleme in WOODY integrieren lassen.
Theoretisch m�glich, nur wer will bezahlen ?
Das Dutzend kunden die ich derzeit in Strasbourg habe ?
Die mich nach nem neuen fvwm 2 gefragt haben ? (der wurde bezahlt)
Die individuellen Desktops als Themen f�r jede Firma extra und dann
noch f�r jede Abteilung der Firmen ?
Deine sogenannten "Normaluser" werden das sicher nicht bezahlen wollen,
und dann werden ebend von meiner Arbeit wie unter Windows Raubkopien
verzeilt.
So ne Mentalit�t ist zum KOTZEN !
...und ungl�cklicherweise die traurige Wahrheit.
Meine Arbeiten sind NICHT GPL weil ich sie kommerziell gemacht habe,
aber ich habe sie trotzdem auf mehreren Desktops bei Installparties
gefunden...
(Dazu se nochmal erw�hnt, das ich behindert bin und nur von der frz.
Sozi lebe und das meist schwarz mache, weil es effektiv nicht reicht,
um eine Firma anzumelden)
Abgesehen davon kenne ich mehrere Linux/Debian-Developper und
-maintainer die Finanziell in schwierigkeiten sind... und dan sowas !
Bevor jemand nach neueren programmen schreit (nicht unbedingt Du),
sollte er erst mal lernen, sich sozial zu verhalten...
>> Sprich, die Super-DAU's denken, Linux ist kostenlos und und die
>> Developper/Paketbetreuer M�SSEN kostenlos arbeiten... Das wird niemals
>> gut gehen
>
>Das weist Du, da� weis ich aber weis es der Normalbenutzer?
Er mu� es lernen...
Dazu solten sie dementsprechend von den anderen erfahreren Linuxern
darauf hingewiesen werden...
Auf der Liste 'fvwm' war ja auch vor einigen wochen einer, der wollte
an fvwm spenden weil der WindowManager einfach genial ist und Mikhael
und die anderen einfach hervorragende Arbeit leisten...
Gut, er hat abgelehnt (eine sache der Ehre), aber den potenziellen
Spender an die FSF verwiesen...
Ist absolut OK.
Mikhael hat seinen Job, er verdient Geld und macht fvwm aus Spa� an
der freud...
Andere k�nnen das nicht und w�hren sicherlich auf die 50 � angewiesen.
>Jene die bei Linux unter anderen die Lizenzkosten als einen pr�gnanten
>Vorteil von Linux gegen�ber WIndows hervorheben.
Das mache ich auch, aber mit dem Zusatz, das nur die Basis-Programme
innerhalb einer Distr kostenlos sind, das sich aber eine individuelle
Anpassung sich unter Linux kosteng�nstiger und vielf�ltiger machen
l��t als unter Windows.
Wer Kunden, u.�, nicht darauf hinweist, geh�rt eigentlich geschlagen.
>> Ich denke, da sollte mal bischen masiv Aufkl�rungsarbeit get�tigt
>> werden...
>
>Nunja das sicher allerdings hast Du schon einmal durch reden Einsicht
>erreicht?
NEIN !
gruml.... es ist einfach Frustrierend !
M$ hat einfach alles kaputt gemacht, inklusive der Kunden !
>Gr��e
>Sascha
Greetings
Michelle
--
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