Moin Stefan, *, On Wednesday 21 October 2009 13:59, Stefan Weigel wrote: > Hallo, > > nein ich melde mich jetzt nicht als Mitstreiter zu Wort, der an den > Handbüchern mitarbeiten kann.
;-) > Ich habe einfach im Moment zu wenig > Zeit für ein umfängliches Engagement. Aber, sporadisch erlaube ich > mir ein paar Brocken einzuwerfen, wenn ich mal eine Minute habe. ;-) Super. Danke. Ich sebst bin didaktisch irgendwie ziemlich unterbelichtet, meine grenzenlose Bewunderung gilt daher guten Lehrern :-) > Nino Novak schrieb: > > Regina, könntest du denn eine Art Gliederung für einen besseren > > Calc-Guide machen? Was müsste der erfüllen? Wie aufgebaut sein? > > Deutsch, Englisch - egal. Mit "besser" meinst du vermutlich auch > > didaktisch sinnvoller aufgebaut? > > Mich persönlich stört an den meisten Handbüchern deren didaktischer > Aufbau. Da werden sämtliche Details und Funktionen systematisch > abgespult. Die Einführung beginnt mit der Aufzählung sämtlicher > Bestandteile des Programmfensters, geht über fünf Varianten eine > neue Datei anzulegen, eine zu öffnen oder zu speichern. Als nächstes > werden die 368 Möglichkeiten, sich im Dokument zu bewegen aufgezählt > und so weiter und so weiter. Das Ganze ohne jeden Praxisbezug. > Nachdem ich die 21 Seiten des Kapitels 1 des Calc-Handbuches "Der > Einstieg in Calc" durchgearbeitet habe, konnte ich an keinem noch so > primitiven Beispiel sehen, was man mit Calc eingentlich macht. Im > Kapitel 2 geht es im selben Stil weiter. ok, ich seh das ähnlich > Ich finde gerade am Anfang sollte man einfache Praxisbeispiele in > Form von Klick- und Tippanleitungen vorführen, die bewusst in Kauf > nehmen, dass noch nicht jedes Detail erkannt, verstanden und erklärt > werden kann. Anhand dieser konkreten Beispiele erlebt der Leser den > Umgang mit dem Programm und erkennt durch Beobachtung die > Grundzusammenhänge. Davon ausgehend kann man dann Detailfunktionen > und spezielles behandeln. Könnten wir uns einigen, dass dieser erste Teil vom Charakter her mehr unter "Tutorial" laufen könnte, und im 2. Teil dann der "Handbuch"charakter überwiegt? > Ich will bitte nicht als einer verstanden sein, der glaubt die > Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Ich halte mich selbst für > keinen besonders guten Autor. Trotzdem, zur Erläuterung des von mir > favorisierten Handbuchaufbaus verweise ich mal auf das von mir > verfasste Kapitel 6 des Calc-Handbuchs "Datenpilot". Hab ich grad kurz durchgesehen: bin ebenfalls sehr angetan. > Ich beginne mit drei verschiedenen Beispielen aus der Praxis, die > typische Aufgabenstellungen demonstrieren. Diese werden vorgeführt, > in dem der Leser Klick für Klick angeleitet wird, mitzumachen. Wer > nur die gängigen Features braucht, erfährt diese in einem > Gesamtzusammenhang durchs bloße Mitmachen der Beispiele und braucht > nicht weiter zu lesen. Weiter hinten werden alle Details genau > behandelt. > > Vielleicht eine Anregung? > > Nicht zur Selbstbeweihräucherung, aber als Nachweis, dass der von > mir erklärte didaktische Aufbau auch von Anderen gut gefunden wird, > darf ich sagen, dass ich nach dem Erscheinen des Kapitels zum > Datenpiloten von einer Anzahl Lesern persönlich angeschrieben und > gerade wegen Struktur und Aufbau gelobt wurde. ;-) (wie gesagt, ich bin ebenfalls *sehr* angetan) (Übrigens ein ganz ähnliches Problem, das ich mit Base hatte/habe: unendlich Mühe, irgendwas Sinnvolles auf die Reihe zu kriegen, bis ich das Dokument "Entwurf einer Beispielsdatenbank" [1] in die Hände bekam: das ist auch so eine "kommentierte Über-die-Schulter-schau-Anleitung", bei der man wirklich direkt "be-greift", warum was wie gemacht wird.) Was heißt das jetzt aber für unsere Arbeit? Mir persönlich erscheint das Ziel "Erstellung einer *guten* Dokumentation für OOo" wichtiger als "Handbücher übersetzen" - selbst wenn wir hinterher nicht so viel vorzuzeigen hätten. Qualität vor Quanität sozusagen. Allerdings hab ich das Gefühl, dass dazu eine immense Kompetenz nötig ist. Dadurch stellt sich nicht mehr primär die Frage "wer hat Zeit", mitzumachen, sondern es verschiebt sich zu - sagen wir mal - "wer wäre überhaupt in der Lage, so was zu machen". Da weiß ich allerdings auch nicht weiter. Vielleicht ... "gemeinsam" ? Ich weiß es nicht. > Gruß > > Stefan > (Der jetzt wieder bescheiden wird und zu anderer Arbeit zurück > kehrt, leider.) Das müssen wir Ehrenamtlichen doch alle - aber die Leidenschaft holt uns doch immer wieder an den Tatort zurück ;-) Gruß Nino [1] http://de.openoffice.org/doc unter "Base" das erste Dokument --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [email protected] For additional commands, e-mail: [email protected]
