Jörg Schmidt wrote:
Marcus Lange schrieb:

Hi Jörg,

natürlich will ich die Builds nicht einfach so auf die
Mirrors stellen.
Wir haben sie intern bei uns (Oracle) durch automatische
Testen laufen
lassen und Basistests durchgeführt (Installation, Startup
usw.). Da gab
es keine Auffällligkeiten. Die Übersetzung ist natürlich
dieselbe (also
die selben Resource-Dateien). Die Platformen mit Windows und
Linux sind
auch keine neuen.

Also Eines kann ja nun nur richtig sein, entweder Tests der
lang-spezifischen Builds sind nötig opder nicht. Sind sie nötig kann man
sie nicht mit allgemeinen Tests ersetzen und sind sie nicht nötig so
sollten schnellstens entsprechende Vorgehensrichtlinien abgeschafft
werden die sie fordern, denn sie wären dann reine Zeitverschwendung die
nur die, ohnehin knapp gesähten, Aktiven belasten.

ich kenne nicht die Vorgaben im de-Team, was wann wie genau getestet werden muß. Evtl. muß hier tatsächlich mal etwas überarbeitet werden. Das kann und will ich aber nicht beurteilen.

Und wenn es mit den Builds Probleme geben sollte, werden wir das auch
schnell erfahren; denn negatives Feedback gibt's ja bekannntlich
schneller. ;-) Dann können wir uns das angucken, ggf. die
Builds wieder
zurückziehen und für die Zukunft fixen, um die Qualität zu erhöhen.

Das ist genau das was die Gegner freier Software ihr häufig vorwerfen,
nämlich das auch sie 'beim Kunden' reift. So darf es nicht sein.

Jetzt verallgemeinerst Du aber zu extrem. Beispielsweise ist der Release Build für Windows mit JRE voll getestet. Warum muß der Build ohne JRE nochmal voll getestet werden, wenn der einzige Unterschied das JRE ist? Alle andere Installdateien sind doch identisch.

Wenn der Build kaputt gepackt ist, läßt er sich nicht installieren (oder nur fehlerhaft). Das haben wir aber schon getestet und ausgeschlossen.

Ich denke mir:
Keine Builds --> kein Feedback; und Feedback wollen wir ja
immer haben.

Wir können nicht Feadback dadurch erzwingen das wir _Anwender_ zu
unfreiwilligen Testern machen und genau das geschähe auf diese Weise.

Es wird niemand gezwungen, daß Versuchskaninchen zu spielen. Release-Dateien sind quasi schon rauf- und runtergetestet worden. Ganz besonders bei Windows. Außerdem sollte der RC 10 was Probleme angeht jetzt wirklich transparant sein.

Ich kann somit Mechtilde sinngemäß insgesamt nur zustimmen: wenn es
REgeln für die Freigabe gibt sind diese einzuhalten.
Falls die Regeln als unnötig oder falsch erscheinen sollten sie überpüft
und nötigenfalls abgeschafft werden, jedoch ist es völlig verfehlt sie
einfach stillschweigend zu umgehen.

Nochmal: Ich will sie nicht stillschweigend umgehen. Ansonsten hätte ich die Dateien doch schon über die Mirrors verteilt ohne etwas zu sagen. ;-)

Ciao

Marcus

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