Hallo Marcus,

Marcus Lange schrieb:
> ich kenne nicht die Vorgaben im de-Team, was wann wie genau getestet
> werden muß. Evtl. muß hier tatsächlich mal etwas überarbeitet werden.
> Das kann und will ich aber nicht beurteilen.

Das finde ich etwas schade denn gerade in Fragen der Qualitätssicherung
hat die ZUsammenarbeit von de-OOo und den Programmierern bei Sun/Oracle,
meines Wisssens nach, eine lange Tradition und es gab viel an
Zusammenarbeit die auch in Zukunft beibehalten werrden sollte.

Deine Beurteilung schiene mir hier also wünschenswert, als Unerstützung
eines Fachmannes für das de-OOo-Team.

> >> Und wenn es mit den Builds Probleme geben sollte, werden
> wir das auch
> >> schnell erfahren; denn negatives Feedback gibt's ja bekannntlich
> >> schneller. ;-) Dann können wir uns das angucken, ggf. die
> >> Builds wieder
> >> zurückziehen und für die Zukunft fixen, um die Qualität
> zu erhöhen.
> >
> > Das ist genau das was die Gegner freier Software ihr
> häufig vorwerfen,
> > nämlich das auch sie 'beim Kunden' reift. So darf es nicht sein.
>
> Jetzt verallgemeinerst Du aber zu extrem.

Nein, so IST nun einmal die Meinung der Kritiker/Gegner freier Software
häufig. Leider auch ernsthafter Kritiker, ich rede hier also nicht nur
über Bashing.

> Beispielsweise ist
> der Release
> Build für Windows mit JRE voll getestet. Warum muß der Build ohne JRE
> nochmal voll getestet werden, wenn der einzige Unterschied
> das JRE ist?

Ich kann hier nur die (rhetorische) Frage wiederholen: _wenn_ das so
wäre ist in der Vergangenheit viel Überflüssiges für die
Qualitätssichherung getan wordeden, sofern diese Dinge bisher (und so
verstehe ich Mechthilde) immer getestet wurden.

> Alle andere Installdateien sind doch identisch.
>
> Wenn der Build kaputt gepackt ist, läßt er sich nicht
> installieren (oder
> nur fehlerhaft). Das haben wir aber schon getestet und ausgeschlossen.
>
> >> Ich denke mir:
> >> Keine Builds --> kein Feedback; und Feedback wollen wir ja
> >> immer haben.
> >
> > Wir können nicht Feadback dadurch erzwingen das wir _Anwender_ zu
> > unfreiwilligen Testern machen und genau das geschähe auf
> diese Weise.
>
> Es wird niemand gezwungen, daß Versuchskaninchen zu spielen.

Doch, davon sprachst Du leider, wenn nicht drücke Dich bitte klarer aus.

Deine Worte warten:

"Und wenn es mit den Builds Probleme geben sollte, werden wir das auch
schnell erfahren; denn negatives Feedback gibt's ja bekannntlich
schneller. ;-) Dann können wir uns das angucken, ggf. die Builds wieder
zurückziehen und für die Zukunft fixen, um die Qualität zu erhöhen.

Ich denke mir:
Keine Builds --> kein Feedback; und Feedback wollen wir ja immer haben."

Und das heißt doch wohl nichts Anderes als:

'Leider haben wir nicht genügend freiwillige Tester, so das wir erstmal
die Builds ohne zusätzliche [1] Tests rausgeben, in der Hoffnung dann
von den Anwendern Fehler [2] zurückgemeldet zu bekommen'.


[1]
Ich übersehe keineswegs das die Dinge schon getestet sind, nur falls
weitere Tests dadurch überflüssig wären, wären sie das ja schon immer
gewesen. WEnn jetzt allerdings Mechtilde dieses Voregehen kritisch
hinterfragt, denke ich das die zusätzlichen Test nicht überflüssig
sind/waren.

[2]
Und in der Vermutung was da zurückgemeldet werden könnte schließt Dui
selbst ja augenscheinlich nichgt einmal aus das die fEhlerrückmeldungen
so schwerwiegend sein könnten das wir evtl. sogar den Build zurückziehen
müssen.

Nochmals:
ob zusätzliches Testen überflüssig ist oder ob wir nicht genügend Leute
haben um diese Tests durchzuführen sind meiner Meinmung nach 2
verschiedene Schuhe und das sollte auch so kommuniziert werden.
Es kann nicht sein das wir zusätzliche Tests nur deshalb jetzt als
überflüssig ansehen weil wir momentan nicht genügend Tester haben.


> Release-Dateien sind quasi schon rauf- und runtergetestet
> worden. Ganz
> besonders bei Windows. Außerdem sollte der RC 10 was Probleme angeht
> jetzt wirklich transparant sein.
>
> > Ich kann somit Mechtilde sinngemäß insgesamt nur
> zustimmen: wenn es
> > REgeln für die Freigabe gibt sind diese einzuhalten.
> > Falls die Regeln als unnötig oder falsch erscheinen
> sollten sie überpüft
> > und nötigenfalls abgeschafft werden, jedoch ist es völlig
> verfehlt sie
> > einfach stillschweigend zu umgehen.
>
> Nochmal: Ich will sie nicht stillschweigend umgehen.
> Ansonsten hätte ich
> die Dateien doch schon über die Mirrors verteilt ohne etwas
> zu sagen. ;-)

Sorry, nur was gilt denn nun inhaltlich? Entweder die Kritik von
Mechthilde besteht zu Recht oder nicht? Eines kann ja nun wohl nur
stimmen.

Ich bin kein OOo-QS-Experte, nur ich hielt es für richtig Mechtilde hier
Unterstützung zu geben, weil ich auf diesem speziellen Gebiet ihrem
Urteil vertraue.


Nochmals zusammengefasst, damit hier keine falschen Mutmaßungen über
meine Aussagen entstehen:

die Zeiten für OOo sind momentan sicher nicht leicht, deshalb und weil
ich kein schwarz-weiß-Schema mag (was ja für einige darin besteht das
jetzt wo LO existiert plötzlich entdeckt wird das bei OOo eigentlich
alles schlecht ist) werde ich nicht einfach eine Aussage von Mechthilde
ignorieren, sondern ihr nötigenfalls verbale Unterstützung geben.
Jeder von uns ist eher Fachman auf seinem Gebiet, so das ich es auch für
keine Schwäche halte zuzugeben, das ich viel viel weniger von QA als
Mechthilde verstehe, aber jeder sollte seinem Nebenmann auch mal
Unterstützung aufgrund allgemeinen Vertrauens nicht versagen.

Ob Mechthilde hingegen 'vor Gott' Recht hat weiß ich nicht, jedoch
vertraue ich ihrer Meinung so hinreichend um ihr Unterstützung geben zu
wollen, das allein war mein Ziel.

(Genausogut kann es in Zukunft auch sein das ich DEine (Marcus) Meinung
oder die von anderen UNterstütze, es kommt eben nur auf die konkrete
Situation an.)



Gruß
Jörg

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