> Beides richtig; dennoch gibt es keine Textsammlung, die für alle im > gleichen Maße repräsentativ ist.
Soll sie ja auch nicht sein. Die Tastatur soll zwei Dinge können: (1) triviales Zeug in rasender Geschwindigkeit weghauen (2) schwieriges und/oder seltenes Zeug ohne all zu große Probleme irgendwie hinkriegen. Aber wenn einer kommt und sagt: In meinem Fach müssen wir sehr oft „ce“ oder „ec“ oder „ux“ schrieben – ich hätte da bitte eine bessere Belegung – willst du dann wegen ihm die Tasten so tauschen, dass Millionen andere, die nichts anderes schreiben als „Sehr geehrter Herr Dings. Zunächst darf ich mich bei Ihnen ganz herzlich für die eingereichten Unterlagen bedanken, die ich nach Durchsicht und Prüfung der Vollständigkeit an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter weitergeleitet habe, wobei ich in dem Zusammenhang darauf aufmerksam machen muss, dass wir zur Zeit wegen…“ (in Dänemark hätte man geschrieben: „Herr Dings! Ihr Brief ist angekommen. Wir melden uns.“ aber die Deutschen lieben ja eine ausufernde Floskulatur) – dass sie dann Fingerkollisionen in Kauf nehmen muss, nur damit der langbärtige Keilschriftforscher seine 3-jährige Habilitationsarbeit 10 Sekunden schneller fertig bekommt? Hier muss man die Verhältnismäßigkeit wahren. Was schnell weg muss, dass muss richtig schnell weg, und wir müssen beweisen, dass keiner das schneller kann als wir. Und wir werden den nächsten deutschen Meister gewiss stellen! > Umso interessanter ist es, wenn einzelne > die gemeinsam erarbeitete Tastaturbelegung an Texten überprüfen, die ihnen > fachlich nahe stehen. Interessant als Kuriosum, ja. > Der Anspruch und die Erwartung ist, dass Neo für all diese verschiedenen > Textkörper sehr gute Ergebnisse bringen wird. Sollte das nicht der Fall > sein, kann eine Analyse einen Hinweis geben, wie die Belegung weiter > verbessert werden kann. Da bin ich wie gesagt uneinig. Ulf
